Börse Tokio: Nikkei bricht erneut ein

08. Februar 2013, aktualisiert 08. Februar 2013, 03:35 Uhr
Vor dem Logo der Börse in Tokio. Quelle: ReutersBild vergrößern
Vor dem Logo der Börse in Tokio. Quelle: Reuters
Quelle: Handelsblatt Online

Nach den Anlegern in den USA lassen sich auch die japanischen Investoren zum Handelsbeginn von EZB-Chef Draghi die Stimmung verderben. Zudem lassen Gewinnmitnahmen den Nikkei abstürzen. Besonders Sony hat zu leiden.

TokioDer Tokioter Aktienmarkt hat am Freitag den zweiten Tag in Folge Verluste verbucht. Händler sagten, Sorgen über die Euro-Zone nach den Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi hätten die Stimmung belastet. Außerdem würden Anleger noch Gewinne mitnehmen nach den kräftigen Aufschlägen in dieser Woche.

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Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gab 1,4 Prozent nach auf 11.201 Punkte. Am Mittwoch war er bis auf 11.498 Zähler gestiegen, nachdem Anleger auf eine weitere Lockerung der japanischen Geldpolitik hofften.

Zu den größten Verlierern zählten zum Wochenausklang Sony-Aktien: Sie gaben um fast zehn Prozent nach. Der japanische Elektronikriese hatte mit seinem Quartalsgewinn die Erwartungen der Analysten enttäuscht. Die Verluste der Sony-Aktien belasteten den Gesamtmarkt.

Zulegen konnten dagegen die Aktien von Fujitsu: Sie kletterten zeitweise auf den höchsten Stand seit zehn Monaten, lagen im Verlauf aber nur noch knapp ein Prozent im Plus. Das Unternehmen kündigte an, sein Mikrochip-Geschäft neu aufzustellen. Anleger nahmen dies positiv auf.

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