
TokioDer japanische Aktienmarkt hat am Donnerstag zugelegt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index kletterte über die Marke von 8800 Punkten und lag am Vormittag bei 8825 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index stieg auf 754 Punkte.
Vor allem Exportwerte legten dank eines etwas schwächeren Yen zu. Zuvor hatte die US-Notenbank eine neue Konjunkturstütze bekanntgegeben, allerdings fällt sie nicht so groß aus, wie von manchen Anlegern an der Wall Street erhofft: Sie reagierten am Mittwoch enttäuscht. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent tiefer auf 12.824 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,2 Prozent auf 1355 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq trat mit 2939 Punkten auf der Stelle.
Der Euro hat im fernöstlichen Devisenhandel nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Vormittag mit 1,2665 Dollar bewertet nach 1,2744 am Mittwoch. Ein Euro kostete 100,60 Yen. Der Dollar wurde mit 79,43 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2008 und zum Dollar mit 0,9481.
In Luxemburg beraten am Nachmittag die Finanzminister der Euro-Länder über Spanien und Griechenland, die derzeit größten Krisenherde in der Währungsunion. Spanien wird womöglich im Lauf des Tages den schon angekündigten Antrag auf Milliardenhilfen aus dem Euro-Rettungsfonds EFSF für seine Banken stellen. Die Euro-Gruppe hatte Spanien vor kurzem bereits eine Unterstützung von bis zu 100 Milliarden Euro zugesagt.






















