Börse: Warum die Apple-Aktie weiter steigen kann

Börse: Warum die Apple-Aktie weiter steigen kann

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Das Apple-Logo steht für eine der erfolgreichsten Geschichten der Wirtschaft - und der Börse.

von Sascha Grundmann

Die Aktie des größten Unternehmens der Welt setzt ihren Höhenflug fort. Am Montag markierte sie ein erneutes Allzeithoch. Die Gründe für die starke Verfassung des Apple-Papiers sind vielfältig.

Die Aktie des Apple-Konzerns ist etwas Besonderes. Das wird bereits an einem Blick auf den Markt vom Montag deutlich: Während die wichtigen Indizes Dow Jones und S&P 500 im Minus schlossen, legte das Papier des Technologieriesen um knapp zwei Prozent zu. Damit zog es auch den Tech-Index Nasdaq, in dem es stark gewichtet ist, aus der Verlustzone.

Wer nun argumentieren mag, ein einziger Tag sei nur eine Momentaufnahme an der Börse, hat Recht. Nichtsdestotrotz steht der Montag sinnbildlich für eine Entwicklung, welche die Apple-Notierung schon seit Jahren zeigt: Sie ist einfach besser als der Durchschnitt. Zumal sie am Montag mit 680,87 Dollar ein erneutes Allzeithoch markierte.

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Die Gründe für den Boom

Mit seinen Produkten iPod, iPhone und iPad hat Apple in den vergangenen Jahren die Kunden begeistert – und damit auch die Aktionäre. Selbst nach dem Tod des charismatischen Firmengründers Steve Jobs im Oktober vergangenen Jahres setzte Apple seine Entwicklung fort; Jobs‘ Nachfolger auf dem Posten des Vorstandsvorsitzenden Tim Cook konnte etwa im Juli starke Quartalszahlen bekanntgeben. Diese lagen zwar unter den Analystenerwartungen, die Prognosen waren aber zuvor auch extrem hoch angesiedelt worden, nachdem Apple in nahezu jeder Berichtssaison neue Bestmarken erzielt hatte.
Die Enttäuschung über die Zahlen stoppte den Apple-Börsenboom dann auch nur kurz, die Notierung stieg weiter.

Überhaupt wurde die 2002 begonnene Kursrally des Tech-Giganten nur von der Finanzkrise im Jahr 2008 merklich unterbrochen, als die Aktie mit dem Gesamtmarkt einbrach. Diejenigen Aktionäre, die dem Papier damals treublieben, wurden reichlich belohnt: Wer Anfang 2009 an Bord war, erlebte am eigenen Depot mit, wie das Apple-Papier innerhalb von nur dreieinhalb Jahren um bis zu 700 Prozent zulegte.

Wachsende Skepsis

Anleger stellen sich angesichts solcher Kurssprünge aber auch schnell die Frage, ob nicht langsam der Zenit der Entwicklung erreicht sei. Bäume wachsen bekanntlich nicht in den Himmel, das wissen sie spätestens seit dem Platzen der Dotcom-Blase vor gut einem Jahrzehnt. Bei Apple scheint das allerdings anders gelagert zu sein.

So weist Apple anders als damals etwa die Aktien des deutschen Neuen Marktes selbst nach den Kurszuwächsen der letzten Jahre keine aberwitzig hohe Bewertung auf. Im Gegenteil. Dem recht moderaten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 13 (auf Basis der Schätzungen für das kommende Jahr) stehen bei Apple immerhin Wachstumsraten von knapp 20 Prozent gegenüber; am Neuen Markt und auch in der damaligen New Economy in den USA hatten unzählige Firmen überhaupt gar keine Gewinne vorzuweisen, obwohl sie an der Börse mit Mondpreisen bedacht wurden.

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