Börsen Asien: Nikkei legt Atempause ein

Börsen Asien: Nikkei legt Atempause ein

, aktualisiert 03. April 2017, 04:56 Uhr
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Vor einem Börsenvideofenster in Tokio.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Anleger in Fernost sind mit gemäßigtem Tempo in den April gestartet. Die künftige Handelspolitik der USA steht im Blickfeld - vor allem wird auf das anstehende Treffen Trumps mit Chinas Xi Jinping gewartet.

TokioDie Börsen in Asien sind mit leichten Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Der Nikkei-Index stieg im Mittagshandel um 0,4 Prozent auf 18.977 Punkte, während der breiter aufgestellte Topix um 0,3 Prozent auf 1517 Zähler zulegte. Nach den deutlichen Kursanstiegen im ersten Quartal hielten sich die Anleger zurück und schauten mit Sorge auf die künftige Handelspolitik der USA. Mit dem bevorstehenden Treffen von US-Präsident Donald Trump mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping in dieser Woche könnten Handelsfragen in den Vordergrund treten, sagte Masahiro Ichikawa, Aktienstratege beim Vermögensverwalter Mitsui Sumitomo.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans kletterte 0,3 Prozent auf 480,85 Zähler, nachdem er im ersten Vierteljahr mit einem Plus von 12,3 Prozent den größten Sprung in einem Quartal seit sechseinhalb Jahren gemacht hatte. Auch am Devisenmarkt gab es wenig Bewegung. Der Dollar notierte fast unverändert bei 111,35 Yen. Der Euro kletterte 0,3 Prozent auf 1,0678 Dollar. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0690 und zum Dollar mit 1,0013.

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Im Mittelpunkt des Handels an der Tokioter Börse standen die Aktien des japanischen Industriekonzerns Toshiba. Sie brachen in der Spitze mehr als neun Prozent ein. Insidern zufolge könnte sich die Veröffentlichung der Jahresbilanz 2016 ein weiteres Mal verzögern, weil die Wirtschaftsprüfer noch Fragen hätten. Ein Sprecher des Unternehmens sagte allerdings, der Konzern bereite sich auf die Veröffentlichung der Zahlen wie geplant am 11. April vor. Toshiba muss seine Kraftwerks-Tochter Westinghouse in die Insolvenz schicken und seine hochprofitable Halbleitersparte verkaufen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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