Börsen Asien: Tokioter Werte gehen mit Bestlaune in die Woche

Börsen Asien: Tokioter Werte gehen mit Bestlaune in die Woche

, aktualisiert 14. November 2016, 05:19 Uhr
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Vor einem Börsenvideofenster in Tokio.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Nikkei zieht auf ein 9-Monats-Hoch, der Topix gibt Gas - die Tokioter Börse steigt mit einem Plus in den Montag. Die Anleger sind froh, dass die US-Wahl entschieden ist. Das Vertrauen in den US-Dollar kehrt zurück.

TokioDie Börse in Tokio hat am Montag vom schwächeren Yen und dem unerwartet starken Wirtschaftswachstum in Japan profitiert. Der Nikkei -Index der 225 führenden Werte stieg um 1,5 Prozent auf 17.640 Punkte und notierte damit auf dem höchsten Stand seit Februar. Der breiter gefasste Topix gewann 1,4 Prozent auf 1398 Zähler. Zwischen Juli und September wuchs das japanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 2,2 Prozent, während Analysten nur ein Plus von 0,9 Prozent erwartet hatten. Exportwerte legten dank des schwächen Yen zu, da dies japanische Produkte auf dem Weltmarkt verbilligt.

Der Dollar stieg um 0,7 Prozent auf 107,40 Yen. Damit notierte er gegenüber der japanischen Währung auf dem höchsten Niveau seit Juni. "Die Märkte sind erleichtert, dass es bei den US-Präsidentenwahlen eine eindeutige Entscheidung gegeben hat", sagte Hiroki Allen vom Vermögensverwalter Superfund Japan. "Das Vertrauen in den US-Dollar ist zurückgekehrt." Auch gegenüber anderen wichtigen Währungen legte der Greenback zu, der Euro lag mit 1,0774 Dollar zeitweise auf dem niedrigsten Stand seit Januar.

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Außerhalb Japans gingen die Märkte hingegen auf Talfahrt, da Anleger wegen steigender US-Zinsen den Abzug ausländischen Kapitals fürchten. Der MSCI-Index für die Region Asien/Pazifik ohne Japan verlor 0,9 Prozent. Am Montag stieg die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen mit 2,2 Prozent auf den höchsten Stand seit Januar. Nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten spekulieren Anleger auf ein schuldenfinanziertes Konjunkturprogramm und Steuersenkungen, die die Inflation ankurbeln könnten, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung der US-Notenbank Fed steigt.

Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9915 Franken je Dollar und bei etwa 1,0705 Franken je Euro.

Quelle:  Handelsblatt Online
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