Börsen Asien: US-Wahlkampf beflügelt asiatische Märkte

Börsen Asien: US-Wahlkampf beflügelt asiatische Märkte

, aktualisiert 10. Oktober 2016, 10:03 Uhr
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Die Märkte in Fernost reagieren positiv auf die Krise des US-Präsidentschaftskandidaten Trump.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Händler an den asiatischen Börsen sehen Hillary Clinton im US-Präsidentschaftskampf im Vorteil – und sind erleichtert. Während in Tokio wegen eines Feiertags die Börse geschlossen ist, legten China und Südkorea zu.

SydneyDie Aktienmärkte in Fernost haben am Montag leicht zugelegt. Viele Anleger hätten nach dem zweiten TV-Duell der US-Präsidentschaftskandidaten die Demokratin Hillary Clinton als Siegerin ausgemacht, sagten Händler. Sie seien ermutigt, dass aus ihrer Sicht die Chancen des republikanischen Kandidaten Donald Trump bei der Wahl im November gesunken seien. Der 70-Jährige steht seit dem Wochenende wegen eines Videos aus dem Jahr 2005 massiv unter Druck, in dem er sich sexistisch über Frauen äußert. Viele Anleger befürchten, dass unter einem Präsidenten Trump mit deutlich mehr Unsicherheit zu rechnen wäre als unter der ehemaligen Außenministerin Clinton.

Während die Tokioter Börse wegen eines Feiertags geschlossen war, lag der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans 0,1 Prozent im Plus. Die chinesische Börse in Shanghai legte 1,3 Prozent zu. Der südkoreanische Markt in Seoul schloss knapp 0,2 Prozent höher. Hier stand vor allem die Aktie von Samsung wegen der Akku-Probleme rund um sein Premium-Smartphone Galaxy Note 7 unter Druck.

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Der Elektronikkonzern setzte die Produktion des Handys einem Insider zufolge vorläufig aus. Grund seien die Berichte über brennende Akkus, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Samsung sprach von Anpassungen bei den Auslieferungen wegen verstärkter Qualitätskontrollen. Die Aktie verlor 1,5 Prozent an Wert.

Am Devisenmarkt stieg der mexikanische Peso, der als US-Wahlkampfbarometer gilt, zum Dollar um rund zwei Prozent auf den höchsten Stand seit fast einem Monat. Im September hatte die mexikanische Währung im Vergleich zum Dollar ein Rekordtief erreicht, weil Anleger einen Sieg von Trump erwarteten. Er will unter anderem eine Mauer an der Grenze zwischen den USA und Mexiko bauen und den Handel mit dem Land einschränken.

Quelle:  Handelsblatt Online
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