Börsengänge 2013: Das sind die nächsten Börsenanfänger

Börsengänge 2013: Das sind die nächsten Börsenanfänger

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Die LEG-Vorstände Thomas Hegel (CEO), Holger Hentschel (COO) und Eckhard Schultz (CFO) feiern am 1. Februar dieses Jahres den erfolgreichen Börsengang des Unternehmens an der Frankfurter Börse.

von Saskia Littmann

An die Börse, fertig, los! - Welche Unternehmen bald ihren ersten Schultag an der Börse feiern dürften und was Anleger beim Kauf von Parkettneulingen beachten sollten.

Stolz lächelten die Vorstände der Immobilienfirma LEG in die Kameras der Fotografen. Zwischen dem bronzenen Bullen vor dem Gebäude der Frankfurter Börse feierten LEG-Chef Thomas Hegel und seine Vorstandskollegen Holger Hentschel und Eckhard Schultz Anfang Februar dieses Jahres ihren erfolgreichen Gang aufs Parkett. Grund zu feiern gab es genug, schließlich gelang dem Unternehmen der bisher zweitgrößte Börsengang des Jahres weltweit. Insgesamt 1,17 Milliarden Euro an Kapital konnte die LEG einsammeln. Im ersten Quartal 2013 lockte mit umgerechnet rund 1,9 Milliarden Euro nur Zoetis, die Tiermedizinsparte des US-Pharmakonzerns Pfizer, mehr Investorengelder an.

Nicht nur die LEG selber kann sich über den guten Start an der Börse freuen, derart erfolgreiche Neuemissionen sind wie Wasser auf die Mühlen der Investmentbanker in den großen Banken. Kein Wunder also, dass die chronischen Optimisten ein besonders gutes Jahr für Börsengänge ankündigen.

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Viel schlechter als zuletzt kann es allerdings auf dem Markt für Initial Public Offerings (IPOs) auch gar nicht mehr kommen. Seit Sommer 2011 gab es europaweit kaum nennenswerte Börsengänge, in Deutschland lag der Markt völlig brach. Erst im Oktober des vergangenen Jahres wagten sich mit dem Versicherer Talanx und dem Telekommunikationsunternehmen Telefónica Deutschland wieder bekannte Gesichter aufs Parkett.

Erster IPO des Jahres Immobiliengesellschaft LEG wagt sich an die Börse

Der erste IPO des Jahres steht in den Startlöchern: Die Immobiliengesellschaft LEG traut sich aufs Parkett. Was die LEG ihren Anlegern zu bieten hat und warum die Düsseldorfer schon bald in den MDax aufrücken könnten.

huGO-BildID: 29522011 ARCHIV - Die Zentrale des Wohnungsunternehmens LEG in Düsseldorf (Foto vom 01.09.2005). Das an die Börse strebende Immobilienunternehmen LEG will in den kommenden Jahren kräftig zukaufen. 10 000 Wohnungen in den kommenden zwei Jahren seien eine realistische Größe, sagte LEG-Vorstandschef Hegel am Montag in Frankfurt.    Foto: Roland Weihrauch dpa/lnw +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Mittlerweile haben sich die dunklen Wolken am IPO-Himmel allerdings in leichte Quellwolken gewandelt, das Umfeld für Börsenaspiranten ist deutlich besser geworden. „Die Rahmenbedingungen für Neuemissionen sind in Deutschland im Moment sehr gut“, sagt Martin Steinbach, der bei der Beratungsgesellschaft Ernst & Young den Bereich IPO und Listing Services verantwortet. In der Gunst der Investoren liege der deutsche Markt zurzeit zusammen mit Großbritannien weit vorne.

Insgesamt sind im ersten Quartal 2013 laut einer Studie der Beratung PricewaterhouseCoopers (PwC) 44 europäische Unternehmen an die Börse gegangen, eingenommen haben sie dabei Erlöse in Höhe von rund drei Milliarden Euro. Das ist ein Drittel mehr als im Vorjahresquartal. Die meisten Börsengänge gab es in London und Polen, aber auch in Deutschland erwarten Experten weitere Neuankömmlinge auf dem Parkett. "Wir rechnen mit bis zu 14 Börsengängen in Deutschland“, sagt Christoph Gruss, Partner bei PwC. Allerdings weise der deutsche Markt aufgrund der Kapitalmarktgröße verglichen mit London oder New York immer eine geringere Zahl an Börsengängen auf.  

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