Börsenrally: Wie weit klettert der Dax?

Börsenrally: Wie weit klettert der Dax?

Die Rekordjagd am deutschen Aktienmarkt hat sich hat sich weiter beschleunigt. Befeuert von den neuen Höchstständen überdenken die Großbanken ihre Jahresprognosen für den Dax. Am Ende werden sie falsch liegen.

Erstmals in seiner knapp 25-jährigen Geschichte stieg der Dax über die Marke von 8300 Punkten. Unterstützung kam vom überwiegend freundlichen Handel an den asiatischen Börsen, in Japan war der Nikkei-Index um mehr als 400 Punkte geklettert – dank eines Yen, der so billig war wie zuletzt im Jahr 2009.

Der deutsche Leitindex stieg bereits im frühen Geschäft um 0,91 Prozent auf 8338 Punkte. Der MDax sprang auf ein Rekordhoch bei rund 13.940 Punkten und legte zuletzt um 0,75 Prozent auf 13.935 Punkte zu. Der TecDax gewann 0,51 Prozent auf 951 Punkte. Schon im gestrigen Feiertagshandel erklomm der Dax mit einem Schlusskurs von 8.262,55 ein neues Allzeithoch.

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Der Dax knackt neue Rekordmarken, in den USA nimmt der Dow Jones die eindrucksvollen 15000 Punkte. Warum Aktien steigen und die Rally weiter laufen wird.

Aufmacher Dax 8200 Quelle: dpa/Montage

Die Aktien der beiden großen Stahlkonzerne ThyssenKrupp und Salzgitter zählten zu den Favoriten am Markt. Die Quartalsbilanz des Konkurrenten ArcelorMittal gab Auftrieb. Der weltgrößte Stahlhersteller kam zwar auch zu Jahresbeginn nicht aus den roten Zahlen, dennoch verlief der Jahresauftakt besser als erwartet. Bei Salzgitter wirkte sich außerdem eine positive Studie der Credit Suisse aus. Die Aktie gewann daraufhin 7,00 Prozent. Die ThyssenKrupp-Titel rückten im Dax um 2,17 Prozent vor. Spitzenwert im Dax war das Papier der Deutschen Telekom, das sich einem Kurs von 9,70 Euro näherte. Die T-Aktie hatte bereits am Mittwoch nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen Fahrt aufgenommen und war auf ein Siebenmonatshoch gestiegen.

Vieles spricht dafür, dass die Rally noch eine Weile weiter läuft. Auch zwischenzeitliche Dämpfer, etwa durch Gewinnmitnahmen, ändern dabei nichts Grundlegendes am intakten Aufwärtstrend – zumal die Aussichten für die im Dax notierten Unternehmen nicht schlecht sind. Die deutschen Exporte etwa erholen sich gerade wieder, nachdem sie im Februar deutlich zurückgegangen waren.

Da sich die deutsche Wirtschaft in der Euro-Schuldenkrise als Überflieger gezeigt hat, und Aktien in Zeiten der finanziellen Repression als Ausweg aus der Renditefalle gelten, sind deutsche Aktien nicht nur hierzulande beliebt. Ausländische Anleger halten immer mehr Anteile an den großen deutschen Aktiengesellschaften. Nach einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young liegen im Schnitt 55 Prozent der Aktien der im Leitindex Dax notierten Unternehmen in Depots ausländischer Investoren.

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