Börsenschwankungen: Dollar bevorzugen, Euro-Anleihen meiden

Börsenschwankungen: Womit Anleger jetzt rechnen müssen

Dollar bevorzugen, Euro-Anleihen meiden

Einen recht ordentlichen Zins erzielen Anleger inzwischen auch wieder bei Anlagen in Dollar. Anfang Dezember dürfte die US-Notenbank Fed die Zinsen leicht erhöhen, zudem sind nach der US-Wahl Inflationsängste aufgekeimt, was die Zinsen nach oben geschoben hat. Vier Prozent Rendite pro Jahr wie etwa mit einem Papier des Aluminiumriesen Arconic (Alcoa) sind schon drin, bei einer überschaubaren Laufzeit von fünf Jahren. Den Dollar bevorzugen, Euro-Anleihen der Südländer eher meiden, bleibt vorerst die Strategie. Bis nach dem Italien-Referendum sollten Anleger bei Anleiheinvestitionen insgesamt aber Zurückhaltung üben.

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Geldanlage - Aktien Quelle: dpa

Auch weil die gestiegenen Energiekosten voraussichtlich den Preisauftrieb verstärken, was wiederum höhere Zinsen nach sich ziehen könnte. Die Inflationsrate in Deutschland sollte im kommenden Jahr auf 1,5 Prozent zunehmen. Das sagen die Investmentexperten von Santander Asset Management (SAM) voraus. „Um die Jahreswende herum kann sich die Inflationsrate sogar in Richtung zwei Prozent beschleunigen“, so SAM-Chefmarktstratege Klaus Schrüfer.

Immobilien

Steigende Zinsen haben direkte Rückwirkungen auf den Immobilienmarkt. Eigentlich lassen sie das Interesse an Immobilien und damit auch die Kaufpreise sinken: Denn Käufe per Kredit werden dann teurer, was die Nachfrage drückt. Kapitalstarke Investoren, die ohne Kredit auskommen, wollen bei einem Zinsanstieg weniger zahlen, um ihre Mietrendite attraktiv zu halten.

Angesichts der in deutschen Städten seit 2009 stark gestiegenen Immobilienpreise sorgen sich daher viele, dass steigende Zinsen das Ende des Immobilienbooms einläuten. „Wenn es eine Immobilienblase gibt und die irgendwann platzen sollte, dann erst, wenn die Zinsen steigen“, sagt Sebastian Hein, Leiter Marktforschung beim Datendienstleister empirica-systeme. Da der Preisanstieg seit Anfang 2014 nicht mehr durch ähnlich stark steigende Mieten gestützt sei, befände sich der Immobilienmarkt „in einer Gefahrenzone“.

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Doch mehrere Faktoren dürften Preisrückgänge selbst bei steigenden Zinsen abfedern. So bleibt der Wohnraum in vielen Städten, vor allem Topmetropolen wie Hamburg oder München, sehr knapp, die Nachfrage gleichzeitig hoch. Weil der Preisanstieg also nicht von auf rein auf Wertsteigerungen bedachten Investoren, sondern auch von Menschen getrieben wird, die einfach eine Wohnung suchen, hat er eine stabile Basis.

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