Börsenwetten: Crash-Gefahr und Goldchancen steigen

Börsenwetten: Crash-Gefahr und Goldchancen steigen

Die mit Liquidität im Überfluss verwöhnten Aktienbullen glauben inzwischen, Kurszuwächse und Dividenden seien an der Börse risikolos abzuholen. Das wird schiefgehen, wie immer, meinen unsere Gastautoren.

Eine Hausse wird im Pessimismus geboren […] und stirbt in der Euphorie.“ (André Kostolany, 1906-1999, Börsenspekulant und Schriftsteller)

Zu Jahresbeginn erreichte der im Bezug auf die US-Aktienmärkte allwöchentlich von Investors Intelligence unter den Anlegern ermittelte Optimismus ein Niveau, das alle nach 1987 gesehenen Höchststände übertraf. Selbst am Höhepunkt der Internet- und Technologieaktienmanie im Frühjahr 2000 gab es deutlich mehr Pessimisten als heute, was auch erklärt, warum die Wertpapierkreditspekulation in den USA inzwischen rekordhohe 445 Milliarden Dollar erreicht hat.

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Wertpapierwetten auf Kredit auf einem Rekordhoch (zur vollständigen Ansicht bitte anklicken)

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Offenkundig glaubt nun fast jeder der in den vergangenen Jahren von der US-Notenbank mit Liquidität im Überfluss verwöhnten „Bullen“, dass es im Jahr 2014 nur noch gilt, Kurszuwächse und Dividenden - quasi risikolos - einfach „abzuholen“. Befeuert wird die ausgelassene Stimmung dabei jedoch nicht nur durch den unerschütterlichen Glauben der Investoren an die Allmacht der Notenbanken, sondern auch durch eine scheinbar solide Gewinnsituation der US-Unternehmen.

Absturz der Schwellenländerwährungen (zur vollständigen Ansicht bitte anklicken)

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Doch was auf den ersten Blick wie eine fundamental gut gestützte Entwicklung anmuten könnte, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als wenig nachhaltig. Denn nicht so sehr die Ausweitung des realen Geschäftsvolumens war für die Gewinnsteigerungen der obendrein auf historischen Rekordmargen operierenden Unternehmen verantwortlich, sondern vornehmlich die Reduzierung des frei handelbaren Aktienangebots.

Allein im Jahr 2013 kauften die im S&P 500 gelisteten US-Unternehmen eigene Aktien im Volumen von etwa 500 Milliarden Dollar zurück, und das auch noch überwiegend auf Pump, so dass die ausstehende Verschuldung des amerikanischen Unternehmenssektors im Zuge dieser Bilanzkosmetik mit zuletzt 9560 Milliarden Dollar ein Allzeithoch erklomm!

In der Öffentlichkeit geben sich zwar viele US-Manager betont optimistisch, denn anders ließen sich die - Boni und Risiko steigernden - gigantischen, kreditfinanzierten Aktienrückkäufe schließlich kaum begründen, aber diverse Insider-Barometer zeigen, dass just dieselben Unternehmenslenker gleichzeitig auf der privaten Ebene das hohe Aktienkursniveau massiv zum Verkauf eigener Positionen nutzen. Ein Schelm, wer nun böses dabei denkt.

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