BörsenWoche: zweistellig ins Plus mit der Geldanlage in Eigenregie

BörsenWoche-Musterdepots: Mit dem eigenen Wertpapierdepot zweistellig ins Plus

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Musterdepots der WirtschaftsWoche: Wie sind die Depots gelaufen? Eine Analyse.

von Georg Buschmann

Die Empfehlungen aus dem WiWo-Finanzbrief BörsenWoche bescherten Anlegern bisher eine stattliche Rendite und schonten die Nerven. Wie unsere Aktienauswahl die Top-Performer aufspürt, welche Aktien überzeugt haben.

Der Startzeitpunkt für die BörsenWoche, den Finanzbrief der WirtschaftsWoche, hätte ungünstiger kaum sein können.

Im April 2015 hatte der Dax gerade ein neues Allzeithoch erklommen, rund 12.400 Zähler wurden damals für den deutschen Leitindex notiert. Diesen Stand sah der Index danach zwei Jahre nicht wieder, Griechenland-Krise, China-Angst und der Brexit trieben Anleger um. Erst vor einigen Wochen hat der Dax die alten Hochs wieder knapp übersprungen und vermeldet abermals Rekordstände. Eine gute Gelegenheit, um Bilanz zu ziehen, wie sich die BörsenWoche  in diesem schwierigen Börsenumfeld geschlagen hat.

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Der Finanzbrief der WirtschaftsWoche erscheint immer mittwochs und richtet sich an aktive Privatanleger. Für Digitalpass-Kunden ist der Brief kostenlos. Anmelden können Sie sich hier: club.wiwo.de/boersenwoche/

PremiumBörsenWoche Zwei Jahre BörsenWoche, 20 Prozent Gewinn nach Steuern

Gleichzeitig mit dem Dax-Allzeithoch im Frühjahr 2015 startete unser Finanzbrief. Die Bilanz seither kann sich sehen lassen.

BörsenWoche: Zwei Jahre BörsenWoche, 20 Prozent Gewinn nach Steuern

Zwei Musterdepots für spekulativ und konservative Anleger

Anhand zweier Musterdepots gibt die Redaktion konkrete Empfehlungen für einzelne Papiere, mit denen Anleger den Niedrigzinsen ein Schnippchen schlagen können. Im konservativen Depot steht der Werterhalt im Vordergrund: Beim Kauf von Aktien achtet die BörsenWoche auf stabile Bilanzrelationen und wählt vor allem Unternehmen mit einem soliden Geschäftsmodell. Ein größerer Anteil Gold im Depot dient als Krisenabsicherung und bremst das Schaukeln im Depot. Zudem agiert das Depot mit Anleihen, beim aktuellen Zinsniveau allerdings mit angezogener Handbremse. Risiko und Rendite auf dem Anleihemarkt stehen momentan in einem ungünstigen Verhältnis.

Das spekulative Depot ist etwas wagemutiger ausgerichtet: Hier kauft die Redaktion zum Beispiel Papiere von Unternehmen, deren Kurse unter Druck geraten sind und bei denen sie Aufholpotenzial erkennt. Oder sie setzt auf Aktien, die mit Übernahmefantasie locken oder kurz vor einem Aufstieg in einen der Dax-Indizes stehen. Die BörsenWoche ist nah dran an den Unternehmen im Depot und kann so wichtige Informationen aus erster Hand erfahren. Jede Woche liefert der Premium-Finanzbrief Lesern im Depotticker Neuigkeiten zu den einzelnen Werten. Viel Hin und Her gibt es dabei aber nicht: Wer Aktien kauft, von denen er überzeugt ist, muss nicht jede Woche das Depot umwerfen. Das spart zudem Gebühren und schont die Nerven.

Nur Nettorendite nach Steuern und Gebühren zählt

Mit dieser Politik der ruhigen Hand fahren die BörsenWoche-Depots bisher glänzend. Während der Dax, Gold, Anleihen und viele prominente Fonds seit April 2015 mehr oder weniger auf der Stelle traten, hat das konservative Depot 10,2 Prozent Nettorendite geschafft – nach Abzug von Steuern und Gebühren. Denn die BörsenWoche rechnet ehrlich: Wie in echten Privatdepots gehen beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren Gebühren runter. Bei Gewinnmitnahmen wird Abgeltungssteuer fällig. So bekommt der Leser ein realistisches Bild über den Anlageerfolg.

Den Erfolg verdanken die Depots unter anderem der Tatsache, dass nicht nur Aktien aus der ersten Reihe in die Auswahl kommen. Denn auch jenseits von Dax und Co. bietet der deutsche Kurszettel Qualitätsaktien.

Übernahmefantasie und Turnaround-Wetten bringen 26,5 Prozent

Das spekulative Depot bringt es sogar auf 26,5 Prozent Nettoertrag nach gut zwei Jahren. Erfolgreiche Turnaround-Wetten und der Kauf von Wachstumswerten bescherten WiWo-Lesern dieses satte Plus. Bereits im Februar etwa setzte die BörsenWoche erfolgreich auf eine Übernahme des MDax-Werts Stada. Wer auf den Zug aufsprang, konnte sich binnen zwei Monaten über ein Drittel Wertzuwachs freuen. Welche Empfehlungen in den vergangenen zwei Jahren außerdem Top-Renditen brachten, zeigt unsere Chartgalerie.

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Ein Mann klettert einen Börsenchart hoch (Illustration) Quelle: studiostoks - Fotolia

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