Bombardier: Konzern bläst Börsengang der Zugsparte ab

Bombardier: Konzern bläst Börsengang der Zugsparte ab

Der weltweit zweitgrößte Zugtechnikhersteller Bombardier hat den geplanten Börsengang seiner Zugsparte abgesagt. Stattdessen steigt der kanadische Pensionsfonds CDPQ ins Geschäft mit ein.

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Bombardier bringt seine Zugsparte nun doch nicht an die Börse.

Der angestrebte Börsengang des Zug- und Schienentechnikherstellers Bombardier Transportation ist vom Tisch. Die in Deutschland ansässige Zugsparte des kanadischen Bombardier-Konzerns kündigte am Donnerstag den Einstieg des kanadischen Pensionsfonds CDPQ an.

Nach gründlicher Prüfung habe sich dies als die attraktivste Option herausgestellt, hieß es. CDPQ übernehme für 1,5 Milliarden US-Dollar (1,4 Milliarden Euro) 30 Prozent der eigens gegründeten britischen Holdinggesellschaft BT Holdco. Sie werde Eigentümer sämtlicher Vermögenswerte von Bombardier Transportation.

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Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und weltweit 39.700 Beschäftigten hatte 2014 seinen Umsatz um 10 Prozent auf 9,6 Milliarden US-Dollar erhöht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) war aber wegen hoher Kosten für den Abbau von Arbeitsplätzen um 15 Prozent auf 429 Millionen gesunken. CDPQ (Caisse de dépôt et placement du Québec) sichert sich mit dem Einstieg eine Mindestrendite von 9,5 Prozent. Ziel sei ein zweistelliger Profit, hieß es.

Der zuvor anvisierte Börsengang der Zugsparte ist damit erst einmal abgesagt. Der Pensionsfonds soll aber das Recht bekommen, nach fünf Jahren selbst einen Gang aufs Parkett anzustoßen.

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