
SingapurDie Ölpreise sind zum Start in die neue Woche leicht gesunken. Händler erklärten die Entwicklung mit schwachen Konjunkturdaten aus China. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Oktober 114,50 US-Dollar. Das sind sieben Cent weniger als am Freitag. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich zeitgleich um zwölf Cent auf 96,35 Dollar.
Schwache Konjunkturdaten aus China hätten die Kauflaune an den Ölmärkten zu Beginn der Woche ausgebremst, hieß es von den Händlern. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt rutschte die Stimmung der Einkaufsmanager in der Industrie im August weiter unter die Marke von 50 Punkten, was auf ein Schrumpfen der Industrieproduktion hindeutet.
Am Freitag hatte noch eine Rede des US-Notenbankpräsidenten Ben Bernanke für Kauflaune an den Ölmärkten gesorgt. Bernanke hatte sich weiter unzufrieden mit der konjunkturellen Entwicklung in den USA gezeigt und Hinweise auf ein neues Kaufprogramm für Anleihen zur Ankurbelung der Wirtschaft geliefert, ohne allerdings das Kaufprogramm konkret anzukündigen.



















