Chart of Doom: Wie eine Grafik Anleger in Panik versetzt

Chart of Doom: Wie eine Grafik Anleger in Panik versetzt

Eine kleine Grafik, die die Entwicklung des Dow Jones abbildet, bereitet Anleger in den USA große Sorgen. Sie zeigt Parallelen zwischen der heutigen Hausse und der Börse vor dem Crash von 1929.

In den 1920er Jahren brummte die US-Wirtschaft. Viele Bürger wollten an dem Aufschwung teilhaben und kauften Aktien – allerdings auf Pump, denn die Zinsen waren im Vergleich zu den hohen Kursgewinnen verschwindend gering. Doch am 24. Oktober 1929 kam es zum größten Börsencrash aller Zeiten – dem so genannten Schwarzen Freitag. Über Monate hinweg verlor der Dow Jones und zog die Weltwirtschaft in eine jahrelange Krise. Erst in den 50er-Jahren erreicht der Dow Jones wieder das Niveau des Spätsommers 1929.

Nun befürchten Investoren in den USA, wieder kurz vor einem solchen Jahrhundertcrash an den Märkten zu stehen. Grund dafür ist ein Chart, das sowohl die Entwicklung des amerikanischen Dow Jones-Index von damals als auch von heute zeigt. Und die Kurven sind nahezu deckungsgleich. Glaubt man der Grafik, stehen die Märkte kurz vor einem totalen Zusammenbruch.

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Zum Vergrößern der Grafik bitte hier klicken. Quelle: Screenshot

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Bild: Screenshot

Hinzu kommen die Prognosen zahlreicher Analysten und Großinvestoren, die der derzeitigen Börsenhausse ein baldiges Ende voraussagen. So sagt Marc Faber - besser bekannt als Dr. Doom - der Börse in diesem Jahr einen besonders herben Crash voraus. "Der Aufwärts-Zyklus der Konjunktur befindet sich im fünften Jahr. Am 6. März jährt sich der Bullenmarkt bei Aktien zum fünften Mal. Historisch gesehen ist das lange. Irgendwann in diesem Jahr könnte der Aktienmarkt abstürzen, so wie 1987", sagt er im Interview. Immerhin prophezeit er keine zweite große Depression.

Das alles sorgt dennoch dafür, dass die Anleger nicht mehr ruhig schlafen können. Schließlich könnte schon morgen ihr ganzes Geld futsch sein. Bei Brokern an der Wall Street stehen die Telefone deswegen nicht mehr still, Investoren überhäufen sie mit Fragen und Verkaufsorders, wie das amerikanische Finanzportal MarketWatch berichtet.

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Die Experten geben zwar bezüglich des Charts allesamt Entwarnung. Aber auch wenn sie keinerlei Prognosekraft hat, weil die Geldpolitik der USA damals und heute völlig anders war, hat sie eine gewisse Sprengkraft: So warnt Joshua Brown in seinem aktuellen Börsenbrief "The Reformed Broker" vor einer sich selbsterfüllenden Prophezeiung: Wenn die Anleger so große Angst vor einem Crash hätten, dass sie körbeweise Verkaufsorders abgeben, kann der Markt dadurch tatsächlich Schaden nehmen. Das träfe dann auch die Anleger, die sich von der Panikmache nicht haben beeinflussen lassen.

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