Chartsignal: Banger Blick auf die US-Notenbank

Chartsignal: Banger Blick auf die US-Notenbank

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Der Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen könnte zu neuen Stützungen der US-Notenbank führen - das wäre positiv für Aktien

Charttechnisch sprechen Dollarkurs und Zinsniveau für steigende Aktienkurse. Warum das so ist - und wann wieder eine Talfahrt droht.

Im Mai legte die WirtschaftsWoche ein charttechnisches Modell vor mit dem Ziel, aus diesem Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des US-Aktienindex S&P 500 zu ziehen. Das Modell bedient sich der mittelfristigen Trendsignale im Renditeverlauf zehnjähriger US-Staatsanleihen und im Verlauf des Dollar-Index. Letzterer misst den Außenwert des Greenback gegenüber sechs Währungen.

Der Fall unter die Aufwärtstrendlinie T2 (Punkt 1) im Renditechart und der abrupte Trendwechsel des Dollar von Schwäche auf Stärke (Bottom-Reversal-Day im Dollar-Index) kündigten im April und Mai, wie schon ein Jahr zuvor nach Bruch der Trendlinie T1 (Punkt 2) , eine bevorstehende Baisse im S&P 500 an. Mit etwas zeitlichem Abstand kam es tatsächlich zu schweren Kursverlusten am US-Aktienmarkt (Punkte 3 und 4).

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Der richtige Dreh

Nun sollte der Wind an den Aktienmärkten erneut drehen – in Richtung steigender Kurse. Das signalisiert im Renditechart der Sprung über die Abwärtstrendlinie T4 (Punkt 6). Für eine Trendwende am US-Anleihemarkt spricht auch der Ausbruch aus der Formation eines doppelten Bodens. Mittelfristige Trendsignale wie jetzt und im Oktober 2010, als die Renditen die Abwärtstrendlinie T3 nach oben durchbrachen (Punkt 5), kündigen eine neue Hausse an den Aktien- und Rohstoffmärkten an.

Steigende Renditen sind Gift für die extrem verschuldete US-Volkswirtschaft. Entsprechend stark unter Druck steht die US-Notenbank Fed, eine neue Runde quantitativer Lockerung einzuleiten. Der jüngste Anstieg des Dollar-Index an die Widerstandszone zwischen 80 und 82 Punkten aber erleichtert der Fed das Anwerfen der Notenpresse. Eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) kündigt eine neue Schwächephase des Dollar an. Die nächste Runde quantitativer Lockerung steht bevor. Im Renditebereich zwischen 3,0 und 3,5 Prozent sollten sich Anleger aber wieder auf Baissesignale für die Aktienmärkte gefasst machen.

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