Charttechnik: Warum der Goldpreis bald deutlich steigen könnte

Charttechnik: Warum der Goldpreis bald deutlich steigen könnte

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Ein Preisanstieg in den nächsten Monaten sollte beim Gold drin sein

Nach dem drastischen Kurssturz beim Goldpreis könnte sich der Rohstoff jetzt wieder erholen. Mittelfristig ist ein Anstieg auf bis zu 1500 Dollar drin.

Der Goldpreis hat sein zyklisches Tief vermutlich durchschritten. Die überraschende Kehrtwende der US-Notenbank zurück zu einer ultraexpansiven Geldpolitik wird das Vertrauen in den Dollar und die Notenbanken insgesamt untergraben. Die Alternativwährung Gold sollte davon profitieren.

Kräftige Erholung ist drin. Der Goldfonds SPDR kann sich bis auf 150 Dollar erholen. Im Goldpreis entspricht das einem möglichen Anstieg auf bis zu 1500 Dollar

Kräftige Erholung ist drin. Der Goldfonds SPDR kann sich bis auf 150 Dollar erholen. Im Goldpreis entspricht das einem möglichen Anstieg auf bis zu 1500 Dollar

Anhänger des gelben Metalls haben eine lange Leidenszeit hinter sich. So hat etwa im großen Goldfonds SPDR Gold Trust (GDL) die Seitwärtsbewegung von September 2011 bis April 2013 zur Ausbildung eines absteigenden Dreiecks geführt, eine baisseträchtige Formation.

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Der Preisrückgang unter 150 Dollar Mitte April hat dann zu einer großen Abgabewelle geführt, die den GDL bis auf 130 Dollar drückte (A). Es folgte bis Juni erneut die Ausbildung eines absteigenden Dreiecks, das Mitte Juni in eine weitere Abgabewelle mündete (B). Mit 114,68 Dollar markierte der GDL ein Jahrestief. Die Umsätze waren aber schon geringer als beim Kursabsturz auf 130 Dollar.

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Die Beschleunigung des seit Oktober 2012 andauernden Abwärtstrends hat zu einer extrem überverkauften Marktsituation geführt. Zusammen mit der negativen Berichterstattung in den Medien trägt das Preistief vom Ende Juni die Züge eines "selling climax", einer Verkaufspanik. Der angerichtete charttechnische Schaden dürfte nicht so rasch zu beheben sein. Sollte sich der GDL aber bis Ende Juli über der Marke von 120 Dollar halten, dürfte das Vertrauen in das gelbe Metall zurückkehren.

August und September gehören zudem zu den besten Monaten des Jahres (Strecke 1 bis 2). Zumindest ein Preisanstieg in den Bereich zwischen 140 und 150 Dollar sollte in den nächsten Monaten möglich sein. Im Goldpreis entspricht das dem zehnfachen Wert, also 1400 bis 1500 Dollar. Möglicherweise markiert das Juni-Tief aber auch den Beginn der zweiten Hälfte eines großen Goldzyklus.

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