China: Börsen setzen auf strengere Regeln für Leerverkäufe

China: Börsen setzen auf strengere Regeln für Leerverkäufe

Die chinesischen Behörden haben zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung des Aktienmarkts ergriffen. So führten die Börsen in Shanghai und Shenzhen führten strengere Regeln für Leerverkäufe von Aktien ein.

Die Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag mehrheitlich Gewinne eingefahren. Auch die chinesischen Börsen erholten sich von ihren jüngsten Verlusten. Die Behörden in China ergriffen zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung der Kurse und führten strengere Regeln für Leerverkäufe ein, um sich gegen den zuletzt fluchtartigen Rückzug heimischer Aktionäre zu stemmen.

Demnach dürfen die Papiere nicht an einem Tag geliehen, verkauft und dann zurückgekauft werden. Bei diesem Verfahren wetten die Anleger auf sinkende Kurse. "Die Regierung tut alles was sie kann, um einen weiteren Rückgang des Markts zu verhindern", sagte Samuel Chien von BoomTrend Investment Management.

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Die fünf großen Gefahren für Chinas Wirtschaftswachstum

  • Immobilienblase

    Seit Jahren schießen die Immobilienpreise in Chinas Großstädten in ungeahnte Höhen - seit Monaten mehren sich jedoch Zeichen für einen Kollaps.

  • Schattenbanken

    Neben den trägen Staatsbanken hat sich in China ein großer Markt von nicht-registrierten Geldinstituten etabliert, die der Staat bislang nicht kontrollieren kann.

  • Faule Kredite

    Banken haben ohne genaue Prüfung Firmen immense Kredite für unproduktive und verschwenderische Investitionen gegeben.

  • Überkapazitäten

    Mit Subventionen der Regierung haben viele Branchen gewaltige Überkapazitäten aufgebaut, beispielsweise die Solarindustrie. Aber sie werden ihre Produkte nicht los.

  • Internationale Krisen

    Chinas Wirtschaft hängt vom Export ab. Geraten wichtige Abnehmerländer in Krisen, hat auch China Probleme.

Die Leitindizes der Börsen in Shanghai und Shenzhen legten gut drei beziehungsweise mehr als vier Prozent zu. Der MSCI-Index asiatisch-pazifischer Aktien außerhalb Japans lag rund 0,5 Prozent im Plus. Dagegen folgte der Markt in Tokio den schwachen US-Vorgaben ins Minus. Der Nikkei-Index sank 0,1 Prozent auf 20.520 Punkte.

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Bei den japanischen Einzelwerten gaben vor allem die Apple-Zulieferer TDK und Taiyo Yuden nach. Zuvor waren die Anteilsscheine des iPhone-Herstellers in New York auf den tiefsten Stand seit sechs Monaten gefallen. An der Wall Street hatten Sorgen um Chinas Wirtschaftswachstum und enttäuschende US-Konjunkturdaten die Stimmung getrübt.

Die Aktienmärkte in der Volksrepublik sind seit Mitte Juni um mehr als 30 Prozent eingebrochen. Bereits Anfang Juli hatten die chinesischen Behörden angekündigt, gegen illegale Machenschaften auf den Aktien- und Terminmärkten vorzugehen. Unter anderem sollen Leerkäufe geahndet werden, die mit "böswilliger Absicht" getätigt würden.

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