China-Sorgen lassen Fresenius kalt: Konzern kündigt mindestens 20 Prozent höhere Dividende an

China-Sorgen lassen Fresenius kalt: Konzern kündigt mindestens 20 Prozent höhere Dividende an

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Die Fresenius-Aktien steigen am Donnerstag zeitweise um knapp sechs Prozent.

Trotz der Sorgen um die chinesische Wirtschaft und der Turbulenzen an den Aktienmärkten bekräftigt Fresenius seine Ziele für das laufende Jahr und verspricht eine deutlich höhere Dividende.

Die geplante Anhebung der Dividende hat Fresenius am Donnerstag beflügelt. Die Aktien des Gesundheitskonzerns stiegen in einem positiven Marktumfeld zeitweise um knapp sechs Prozent, gegen Mittag lag das Papier 3,7 Prozent im Plus bei 61,70 Euro. Fresenius war damit Spitzenreiter im Dax, der 2,9 Prozent fester notierte. Fresenius bekräftigte seine Ziele für das laufenden Jahr und kündigte - auch wegen positiver Währungseffekte - einen Anstieg der Dividende "um deutlich mehr als 20 Prozent" an. Damit müsste sie von 44 Cent je Aktie im vorigen Jahr auf mindestens 53 Cent steigen. "Dass die Dividende erhöht wird, hatte der Markt bereits erwartet. Trotzdem geht es mit der Aktie steil bergauf, weil positive Nachrichten derzeit sehr willkommen sind", sagte ein Händler.

In den vergangenen Tagen hatte die Furcht um einen deutlichen Konjunktureinbruch in China dem Dax zeitweise heftige Verluste beschert. Der Leitindex verlor in den vergangenen fünf Handelstagen 6,4 Prozent, Fresenius 9,4 Prozent.

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Von der Abschwächung der chinesischen Wirtschaft seien nicht alle Branchen gleichermaßen betroffen, betonte ein Fresenius-Sprecher. Da die Regierung in Peking das Gesundheitssystem bis Ende des Jahrzehnts deutlich ausbauen will, seien die Aussichten in diesem Bereich weiter gut. "Das kräftige Wachstum für Fresenius in China wird weitergehen." Das Unternehmen hat seine Erlöse in der Volksrepublik in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut, der Anteil am Konzernumsatz ist mit rund drei Prozent allerdings deutlich geringer als bei anderen Dax-Konzernen.

In den Regionen Asien-Pazifik, Lateinamerika und Afrika insgesamt fuhr Fresenius im vergangenen Jahr 16 Prozent seiner Erlöse ein.

Das für 2017 ausgegebene Ergebnisziel von 1,4 bis 1,5 Milliarden Euro werde Fresenius bei derzeitigen Wechselkursen bereits in diesem Jahr erreichen, fügte Schneider hinzu. Damit übertraf das Unternehmen - genauso wie mit seiner Dividenden-Prognose - die Erwartungen der Analysten. Fresenius-Aktien schossen daraufhin rund fünf Prozent nach oben und waren damit größter Gewinner im deutschen Leitindex.

Das Unternehmen aus dem hessischen Bad Homburg hat seine Prognose für 2015 wegen guter Geschäfte mit Nachahmermedikamenten in den USA in diesem Jahr bereits zwei Mal angehoben. Bei der Bilanzpressekonferenz im Februar 2016 wolle Fresenius neue mittelfristige Ziele bekanntgeben, kündigte Konzernchef Schneider an. Die Zahlen für das dritte Quartal legt das Unternehmen am 29. Oktober vor.

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