Dax: Autowerte ziehen Dax auf Jahrestief runter

Dax: Autowerte ziehen Dax auf Jahrestief runter

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Ein Händler sitzt in Frankfurt am Main im Handelssaal der Börse vor seinen Monitoren.

Die Schlechte Stimmung an der Deutschen Börse setzt sich fort - ebenso der Kurseinbruch der VW-Aktie. Das treibt den Deutschen Aktienindex auf ein neues Jahrestief.

Weiter einbrechende Autoaktien und erneut schwache Übersee-Börsen haben dem Dax auch am Dienstag erhebliche Verluste beigebracht. Der Leitindex verlor im frühen Handel 1,00 Prozent auf 9389,04 Punkte. Zwischenzeitlich war der Dax sogar auf ein Jahrestief bei 9325,05 abgerutscht.

Zu der schlechten Stimmung trug der neuerliche Kurseinbruch von VW um 7,5 Prozent sowie ein Kurssturz des britischen Bergbaukonzerns Glencore bei. Auch am Dienstag war die Volkswagen-Vorzugsaktie mit einem Abschlag von 3,36 Prozent auf 95,96 Euro von Beginn an Schlusslicht im Dax. Vor dem Hochkochen der Affäre um manipulierte Abgastests hatte das Papier noch 162,40 Euro gekostet.

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VW-Aktie Günstig - aber gefährlich

Die Volkswagen-Aktien wirkt nach den Kursrückschlägen günstig. Anleger, die jetzt auf eine schnelle Erholung spekulieren, könnte die Entscheidung aber teuer zu stehen kommen.

Die VW-Aktie zuckt nach jedem neuen Detail, das zur Abgaskrise ans Licht kommt. Daran haben nur Zocker Spaß, Anleger sollten VW noch meiden. Quelle: dpa

Der MDax, der die mittelgroßen Werte repräsentiert, fiel um 0,97 Prozent auf 18 791,76 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax büßte 1,42 Prozent auf 1691,38 Punkte ein. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,93 Prozent.

Nach einer Serie enttäuschender Konjunkturdaten aus China befürchteten Anleger eine Abkühlung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft, schrieben die Analysten der Essener National-Bank in einem Kommentar. Sie warnten zudem vor überzogenen Erwartungen an weitere Geldspritzen der Regierung in Peking. "Die hohen Wachstumsraten, die das Land in der Vergangenheit produziert hat, sind Geschichte."

Investoren warteten gespannt auf die Daten zu Verbrauchervertrauen und Geschäftsklima in der Euro-Zone. Sollten sie enttäuschen, würden die Diskussionen um eine Ausweitung der EZB-Geldspritzen voraussichtlich wieder aufflammen, sagten Börsianer.

Noch spannender dürfte die Stimmung der Konsumenten in den USA sein. Anleger erhoffen sich Hinweise auf den Zeitpunkt der ersten US-Zinserhöhung seit 2006.

An der Wall Street hatten die US-Indizes ihre Verluste am Montag nach Börsenschluss in Deutschland ausgebaut. Der Dow Jones beendete die Sitzung 1,9 Prozent tiefer, der Nasdaq verlor drei Prozent. Der S&P 500 fiel um 2,6 Prozent.

In Tokio brach der Nikkei-Index am Dienstag um 3,6 Prozent auf 17.004 Punkte ein. Der Shanghai Composite gab 1,7 Prozent auf 3047 Zähler nach.

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