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02.10.2011

Dax-Check: Wo sich der Einstieg lohnen könnte

Gute Chancen auf stabile Gewinne, attraktive Dividendenrendite oder vielversprechende Neuentwicklungen. Diese Dax-Unternehmen zählen zu den aussichtsreichen Kandidaten für das Aktienportfolio 2012.

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Deutsche Telekom Die Telekom wird langweilig – und für Aktionäre interessant. „Größere Akquisitionen“ und Schwellenländerabenteuer seien „nicht geplant“, verspricht der jüngste Quartalsbericht. Künftig will sie sich vor allem auf Europa konzentrieren, allen voran Deutschland, wo die Telekom 2011 noch rund 40 Prozent ihrer erwarteten 59 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Wachstumsfelder sind DSL- und TV-Angebote sowie mobiles Internet, das bis 2015 zehn Milliarden Euro Umsatz bringen soll. Schwach entwickelt sich das Geschäft der griechischen OTE, an der die Telekom 40 Prozent hält. Bislang macht sie dort sechs Prozent ihres Umsatzes und sieben Prozent des Gewinns vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda). Ein anderes unrühmliches Kapitel wollte die Telekom beenden: Ende März hatte sie den Verkauf ihrer Tochter T-Mobile USA für rund 28 Milliarden Euro bekannt gegeben. Doch der Verkauf ist geplatzt, Kaufinteressent AT&T zog sein Angebot Mitte Dezember wegen der Widerstände der Aufsichtsbehörden zurück. Als Ausgleich soll die Telekom immerhin 2,3 Milliarden Euro Ausgleichszahlung in bar bekommen und darf das AT&T-Netz mitnutzen. An den Gewinnprognosen soll der geplatzte Deal laut Telekom nichts ändern. Die Chancen auf stabile Gewinne sind dank Kostensenkungsprogrammen gut. Solange die Telekom ihren freien Mittelzufluss bei 6,5 Milliarden Euro hält, sind auch die versprochene Mindestdividende von 0,70 Euro und fast acht Prozent Dividendenrendite nicht in Gefahr.
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Deutsche Telekom

Die Telekom wird langweilig – und für Aktionäre interessant. „Größere Akquisitionen“ und Schwellenländerabenteuer seien „nicht geplant“, verspricht der jüngste Quartalsbericht. Künftig will sie sich vor allem auf Europa konzentrieren, allen voran Deutschland, wo die Telekom 2011 noch rund 40 Prozent ihrer erwarteten 59 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Wachstumsfelder sind DSL- und TV-Angebote sowie mobiles Internet, das bis 2015 zehn Milliarden Euro Umsatz bringen soll.

Schwach entwickelt sich das Geschäft der griechischen OTE, an der die Telekom 40 Prozent hält. Bislang macht sie dort sechs Prozent ihres Umsatzes und sieben Prozent des Gewinns vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda). Ein anderes unrühmliches Kapitel wollte die Telekom beenden: Ende März hatte sie den Verkauf ihrer Tochter T-Mobile USA für rund 28 Milliarden Euro bekannt gegeben. Doch der Verkauf ist geplatzt, Kaufinteressent AT&T zog sein Angebot Mitte Dezember wegen der Widerstände der Aufsichtsbehörden zurück. Als Ausgleich soll die Telekom immerhin 2,3 Milliarden Euro Ausgleichszahlung in bar bekommen und darf das AT&T-Netz mitnutzen. An den Gewinnprognosen soll der geplatzte Deal laut Telekom nichts ändern.

Die Chancen auf stabile Gewinne sind dank Kostensenkungsprogrammen gut. Solange die Telekom ihren freien Mittelzufluss bei 6,5 Milliarden Euro hält, sind auch die versprochene Mindestdividende von 0,70 Euro und fast acht Prozent Dividendenrendite nicht in Gefahr.

von Frank Doll, Anton Riedl, Niklas Hoyer und Stefan HajekBild: 4 von 10
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