Derivate-Handel: Anleger setzen vermehrt auf Einzelwerte

Derivate-Handel: Anleger setzen vermehrt auf Einzelwerte

, aktualisiert 22. November 2011, 17:49 Uhr
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Blick auf das Logo des Pharmakonzerns Stada im Werk in Hessen.

Quelle:Handelsblatt Online

Bei den Derivateanlegern standen am Dienstag vermehrt Werte jenseits von Dax und EuroStoxx 50 im Fokus. Zu den meistgehandelten Hebelprodukten an Scoach und Euwax gehörte unter anderem ein Call auf die Stada-Aktie.

Beispielsweise gehörten Scheine auf Währungspaare sowie die Aktie der Commerzbank sowohl an der Euwax als auch an der Scoach zu den meistgehandelten Hebelprodukten. „Insgesamt sind die Umsätze und Orderzahlen angesichts der momentanen Marktbewegungen zu gering“, sagte Händler Andre Weinmann von der Baader Bank. Er begründete das damit, dass viele Anleger keine klare Markterwartung hätten oder in den vergangenen Wochen auf dem falschen Fuß erwischt worden seien und sich nun zurückhielten.

Bei den Währungspaaren gab es Händlern zufolge keine klare Richtung, für die sich Anleger positionierten. „Da gehen sie innerhalb kurzer Zeit rein und raus“, sagte Weinmann. Das galt zum Beispiel für einen Turbo-Call auf Euro-Dollar mit Basispreis und Knock-Out-Barriere bei 1,335 Dollar von der BNP Paribas oder einen Turbo-Call auf Euro-Schweizer-Franken mit Basispreis und Barriere bei 1,232 Schweizer Franken. Unterdessen kostete ein Euro rund 1,35 Dollar beziehungsweise 1,235 Franken.

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Eindeutig war die Stimmung der Anleger dagegen in Bezug auf die Commerzbank-Aktie. Die Aktie fiel am Dienstag um 16 Prozent auf ein Rekordtief von 1,14 Euro. Zuvor hatte Reuters vermeldet, dass die Bank deutlich mehr Kapital als bisher angenommen braucht. Auf eine Gegenbewegung setzte angesichts dessen niemand. „Die Anleger wollen aus ihren Long-Positionen raus“, sagte Weinmann. Im Zuge dessen trennten sie sich beispielsweise von einem dreifach gehebelten Zertifikat von der Commerzbank.

Zu den meistgehandelten Hebelprodukten an Scoach und Euwax gehörte auch ein Call auf die Stada-Aktie. Anleger trennten sich von dem Schein mit Basispreis von 32 Euro von HSBC Trinkaus, nachdem die Aktie in den vergangenen Tagen an Wert verloren hatte. Am Dienstagnachmittag notierte sie 1,4 Prozent im Minus bei 18,86 Euro.

Quelle:  Handelsblatt Online
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