Deutsche Annington: Aktionäre können sich auf Dividende freuen

Deutsche Annington: Aktionäre können sich auf Dividende freuen

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Im zweiten Anlauf schaffte der Wohnimmobilienkonzern Deutsche Annington im Juli den Sprung an die Börse.

Nach dem holprigen Börsenstart profitiert der Wohnungskonzern Deutsche Annington von steigenden Mieten und legt gute Zahlen vor. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren.

Aktionäre der Immobiliengesellschaft Deutsche Annington haben gute Aussichten auf eine Dividende. Denn nach dem holprigen Börsengang und der milliardenschweren Refinanzierung sei Deutschlands größter Wohnungskonzern auf gutem Wege, in diesem Jahr wie versprochen ein operatives Ergebnis von 210 bis 220 Millionen Euro abzuliefern, sagte Vorstandschef Rolf Buch am Freitag. Im Vorjahr waren es 162 Millionen Euro.

Etwa 70 Prozent davon sollten als Dividende an die Aktionäre fließen. "Unsere Leistung im ersten Halbjahr zeigt, dass wir mit der gewählten Strategie auf dem richtigen Weg sind." Die Mieten stiegen, der Leerstand sinke und der Schuldenabbau gehe voran.
Die Deutsche Annington war am 11. Juli an die Börse gegangen. Die Aktie, die zu 16,50 Euro platziert wurde, hat sich seither auf mehr als 18 Euro hochgearbeitet. Zum Wochenausklang notierte das Papier allerdings leicht im Minus.

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Für den ersehnten Aufstieg in den Nebenwerteindex MDax dürfte es so schnell nicht reichen, eher für den kleineren SDax Ende September. Hintergrund ist, dass der Börsengang entgegen der ursprünglichen Planung von Mehrheitseigner Terra Firma nur in abgespeckter Form möglich war: Der Konzern hatte den Investoren bei Aktienvolumen und Preis deutlich entgegenkommen müssen, so dass sich das Initial Public Offering schließlich auf rund 575 Millionen Euro halbierte. Zunächst sind nur 15,5 Prozent der Anteile im Streubesitz. Das soll sich über die Zeit aber ändern, wenn die Nachfrage groß genug ist.

Die Kosten für die Vorbereitungen des Börsengangs steckte Annington im ersten Halbjahr dank des florierenden Tagesgeschäfts gut weg. Das operative Ergebnis stieg zwischen Januar und Juni um 35 Prozent auf 103,4 Millionen Euro. Dabei halfen auch die gesunkenen Finanzierungskosten, auf die der Konzern in den vergangenen Monaten alle Kraft verwendet hatte: So sind die Verbindlichkeiten aus verbrieften Hypotheken-Darlehen (GRAND CMBS) - im April waren es noch gut drei Milliarden Euro - inzwischen vollständig abgelöst. Möglich wurde das durch die Platzierung von zwei Unternehmensanleihen über insgesamt 1,3 Milliarden Euro und andere günstige Finanzierungen. Jetzt ist das Thema erst mal vom Tisch, wie Buch betonte: "Wir haben so schnell keine wesentlichen Fälligkeiten mehr."

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