Evonik
Der Chemiekonzern Evonik wollte erst im Mai , dann Ende Juni an die Börse gehen. Doch mit dem ersten Milliarden-Börsengang in Deutschland nach der Finanzkrise wird es wohl vorerst nichts. Die Evonik-Eigner, die RAG-Stiftung sowie der britische Finanzinvestor CVC, der über 25 Prozent an dem Essener Unternehmen hält, verschieben den Börsengang zunächst wegen des schwierigen Marktumfelds. Sollte die RAG-Stiftung und CVC insgesamt 30 Prozent der Anteile verkaufen, könnte Evonik leicht fünf Milliarden Euro schwer werden. Damit wäre das Unternehmen ein möglicher Kandidat für den Dax. Das es bei den Essenern schon vor dem Börsengang glänzend läuft, beweist ein Blick auf die Zahlen. Im vergangenen Jahr erzielte Evonik einen Umsatz von 14,5 Milliarden Euro, wovon über eine Milliarde Euro als Gewinn übrig blieb. Damit konnte das Chemieunternehmen seinen Gewinn um 38 Prozent steigern.