Deutsches Aktieninstitut: Auflagen für Börsengänge in Deutschland zu hoch

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Christine Bortenlänger, Chefin des Deutschen Aktieninstituts.

Die Auflagen für Börsengänge in Deutschland sind nach Ansicht des Deutschen Aktieninstituts (DAI) zu hoch und sollten gesenkt werden.

„Die Politik muss endlich die Vorschriften für den Börsengang und für börsennotierte Unternehmen auf ihre Zweckmäßigkeit und Angemessenheit überprüfen“, schreibt Christine Bortenlänger, Geschäftsführendes DAI-Vorstandmitglied, in einem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche.

Allein von der Frankfurter Wertpapierbörse hat sich laut Bortenlänger von 2008 bis 2014 jedes fünfte Unternehmen verabschiedet. Die Finanzkrise habe zu einem allgemeinen Vertrauensverlust in die Kapitalmärkte und in der Folge zu einer globalen Regulierungswelle geführt. „Die daraus resultierenden überbordenden Anforderungen in Bezug auf den Börsengang, aber auch die mit der Börsennotiz verbundenen Folgepflichten schrecken Unternehmen zunehmend ab“, schreibt Bortenlänger.

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Ziel müsse es sein, „die Regulierung in ein neues und angemessenes Gleichgewicht zwischen dem berechtigten Wunsch der Investoren nach Transparenz, dem Bedürfnis der Privatanleger nach Schutz und dem Interesse der Unternehmen an einem angemessenen Aufwand für den Zugang zum Kapitalmarkt zu bringen.“

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