Devisen: Euro auf schwächstem Stand seit zwei Wochen

Devisen: Euro auf schwächstem Stand seit zwei Wochen

, aktualisiert 29. August 2016, 18:26 Uhr
Bild vergrößern

Am Nachmittag wurde der Euro zwischenzeitlich bei 1,1158 US-Dollar gehandelt und damit auf dem niedrigsten Niveau seit zwei Wochen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Rede von Fed-Chefin Janet Yellen hat den Dollar kräftig nach oben getrieben. Der Euro wird dadurch im Gegenzug belastet. Zudem drücken schlechte Signale aus Italien die Gemeinschaftswährung nach unten.

FrankfurtDer Kurs des Euro hat am Montag nachgegeben. Die Gemeinschaftswährung konnte deutliche Kursverluste vom Freitag nach den Aussagen führender US-Notenbanker auf einer Tagung im amerikanischen Jackson Hole nicht wett machen. Am Nachmittag wurde der Euro zwischenzeitlich bei 1,1158 US-Dollar gehandelt und damit auf dem niedrigsten Niveau seit zwei Wochen. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1165 Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1170 (Freitag: 1,1290) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8953 (0,8857) Euro.

Die Geldpolitik in den USA ist weiter das beherrschende Thema am Devisenmarkt. Am Wochenende wurde auf der Notenbanktagung in Jackson Hole deutlich, dass die Währungshüter die amerikanische Wirtschaft weiter im Aufschwung sehen. Nach einer Rede der Präsidentin der US-Notenbank Fed, Janet Yellen, wurde die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinserhöhung im laufenden Jahr etwas höher eingeschätzt als zuletzt. Dies hatte den Dollar kräftig nach oben getrieben und den Euro im Gegenzug belastet. Es gibt aber nach wie vor keine klaren Hinweise auf den Zeitpunkt für die Fortsetzung der Zinswende in den USA.

Anzeige

Schlechte Signale von der italienischen Wirtschaft einerseits und robuste Konjunkturdaten aus den USA andererseits belasteten am Montag den Euro zusätzlich. Die Stimmung in den italienischen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes hat sich im August überraschend eingetrübt und ist so schlecht wie seit Februar 2015 nicht mehr. In den USA sind die Konsumausgaben und die Einkommen der privaten Haushalte im Juli gestiegen. Die Teuerung blieb gedämpft.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85476 (0,85450) britische Pfund, 114,24 (113,33) japanische Yen und 1,0937 (1,0933) Schweizer Franken fest. Ein Kilogramm Gold kostete 36 870,00 (37 080,00) Euro. Das sonst übliche Preisfixing in London für eine Feinunze Gold entfiel aufgrund eines Feiertags.

Quelle:  Handelsblatt Online
Anzeige
Immobilien-Wertfinder:Was Mieten und Kaufen in Ihrer Region kostet
Immobilien-Wertefinder

Mit unserem interaktiven Tool finden Sie Interessierte Mieten und Kaufpreise in ihrem Viertel und ihrer Straße. Mehr...

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%