Devisen: Euro bleibt in der Defensive

Devisen: Euro bleibt in der Defensive

, aktualisiert 31. August 2016, 08:49 Uhr
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In den USA mehren sich die Anzeichen einer Zinserhöhung. Das belastet den Euro.

Quelle:Handelsblatt Online

Spekulationen auf bald steigende US-Zinsen haben am Mittwoch den Dollar weiter hochgetrieben. Daten am heutigen Mittwoch dürfte einen ersten Vorgeschmack geben was am Freitag bevorsteht. auf die wichtigen Daten am Freitag geben.

DüsseldorfDie US-Devise legte vor allem zum Yen zu und stieg um 0,3 Prozent auf 103,22 Yen. Damit notierte der Greenback so hoch wie zuletzt Ende Juli. Erst Mitte August war der Dollar angesichts der Unsicherheit über die Zinsentwicklung in der weltgrößten Volkswirtschaft unter 100 Yen gefallen. Zum Euro notierte der Dollar bei 1,1145 Dollar und lag somit unter dem Dienstags-Referenzkurs der EZB von 1,1168 Dollar. Die Gemeinschaftswährung hatte schon im späten New Yorker Handel Federn gelassen.

Am Dienstagabend war der Euro-Kurs nach der Vorlage überraschend starker Daten zur amerikanischen Konsumlaune zeitweise bis auf 1,1132 Dollar gefallen. „Der Euro bleibt in der Defensive, auch wenn der Abwertungsdruck zuletzt nachgelassen hat“, kommentierte Experte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

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Nach wie vor bleibt die Geldpolitik der US-Notenbank Fed das alles beherrschende Thema am Devisenmarkt. Nach jüngsten Aussagen von US-Notenbank-Präsidentin Janet Yellen und Vizepräsident Stanley Fischer scheint laut Einschätzung Umlaufs eine Zinserhöhung der Fed in diesem Jahr zunehmend sicher zu sein.

Auch an den Terminmärkten rechnen immer mehr Anleger mit einem Zinsschritt der US-Notenbank Fed im Dezember. Dafür sprechen laut Händlern auch die jüngsten Konjunkturdaten. Am Dienstag war das US-Verbrauchervertrauen überraschend hoch ausgefallen. Dies hatte den Spekulationen weiteren Auftrieb gegeben.

„Fraglich ist, ob sie bereits im September erfolgt oder erst bei den folgenden Fed-Sitzungen im November oder Dezember“, sagte der Helaba-Experte. Die Aussicht auf steigende Zinsen in den USA stützt den Dollar und belastet im Gegenzug den Euro.

„Der prall gefüllte Datenkalender in der Euro-Zone sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch in dieser Woche US-Daten, insbesondere der offizielle Arbeitsmarktbericht am Freitag, tonangebend für Euro-Dollar sein dürfte“, meint Robert Czerwensky, Analyst der DZ Bank in seiner Wochenvorschau am Freitag.

Die datenabhängige Entscheidungsfindung der Fed über den richtigen Zeitpunkt für die nächste Zinsanhebung halte die Marktteilnehmer weiterhin in Atem. Einen ersten Vorgeschmack dürften die Job-Daten des privaten Arbeitsvermittlers ADP (14.15 Uhr MESZ) sein, die einen Vorgeschmack auf die amtlichen Daten am Freitag geben könnten. Deutliche Kursauschläge beim Euro-Dollar dürften aber erst die Arbeitsmarktdaten am Freitagnachmittag nach sich ziehen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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