
FrankfurtDer Euro hat sich im frühen Handel am Mittwoch nur wenig bewegt. Die Gemeinschaftswährung notierte um 1,3230 Dollar nach 1,3235 Dollar im späten Vortagesgeschäft. Händler gingen davon aus, dass ein Euro-Anstieg auch in den nächsten Tagen schwierig werden könnte. Zum einen dürften Spekulationen über die tatsächliche Beteiligung privater Gläubiger am griechischen Umschuldungsprogramm hochkochen, zum anderen könnten die Kreditrisiken der europäischen Zentralbanken hinterfragt werden.
„Wer glaubt, dass die aktuellen Maßnahmen bereits eine umfassende Lösung darstellen, der irrt“, brachte Folker Hellmeyer, Chefstratege der Bremer Landesbank, die Meinung der Investoren auf den Punkt. Der beschrittene Weg sei richtig, das Ziel allerdings noch in weiter Ferne. Nun käme es vor allem auf Konjunkturimpulse und ein neues Vertrauen in die griechische Wirtschaftkraft an.
Am Rentenmarkt gab der Bund-Future 19 Ticks nach auf 137,77 Zähler. Portugiesische Papiere gerieten verstärkt unter Druck, so dass die Rendite auf 13,44 (spätes Vortagesgeschäft: 12,48) Prozent anzog. Investoren fürchten, dass Portugal als nächstes ein zweites Hilfspaket brauchen könnte. Spanische zehnjährige Anleihen notierten hingegen kaum verändert, italienische lagen leicht im Minus.








