Devisen: Italienische Bankenkrise lässt den Euro kalt

Devisen: Italienische Bankenkrise lässt den Euro kalt

, aktualisiert 23. Dezember 2016, 10:58 Uhr
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Der Euro kostete im frühen Handel 1,0444 US-Dollar.

Quelle:Handelsblatt Online

Im frühen Handel hat sich der Euro kaum verändert. Zum Start lag die Währung leicht über dem Niveau im asiatischen Handel. Die Ereignisse rund um die Krisenbank Monte dei Paschi beeindrucken die Anleger nicht.

FrankfurtDer Euro hat sich am Freitag im frühen Handel wenig bewegt. Am Morgen lag die Gemeinschaftswährung bei 1,0445 US-Dollar und damit geringfügig über dem Niveau im asiatischen Handel. Am Dienstag war der Euro noch zwischenzeitlich bis auf 1,0352 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang 2003 gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0444 Dollar festgesetzt.

Die aktuelle Entwicklungen rund um die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena beeindruckten die Anleger am Devisenmarkt nicht. Italiens Regierung hat in der Nacht zum Freitag ein Rettungspaket beschlossen.

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Zuvor war bekannt geworden, dass die geplante Kapitalerhöhung des Traditionshauses gescheitert war. Die Bank braucht bis Ende des Jahres fünf Milliarden Euro, um Verluste bei der Auslagerung fauler Kredite ausgleichen zu können.

Quelle:  Handelsblatt Online
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