Devisen: Überraschend gute US-Daten treiben Dollar hoch

Devisen: Überraschend gute US-Daten treiben Dollar hoch

, aktualisiert 31. Juli 2013, 15:54 Uhr
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Der Dollar legt am Mittwoch zu.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Dollar profitiert am Mittwoch von der Entwicklung der US-Konjunktur. Die Zahlen lassen einen baldigen Ausstieg der Fed aus der ultralockeren Geldpolitik erwarten. Die Augen liegen auf Fed-Chef Ben Bernanke.

FrankfurtÜberraschend gute Daten von der US-Konjunktur haben am Mittwoch die Spekulationen über eine Drosselung der Wertpapierkäufe durch die US-Notenbank Fed erhöht und damit den Dollar gestützt. Die US-Währung kletterte zum Yen auf 98,40 Yen von 97,81 Yen kurz vor Veröffentlichung der Daten. Der Euro gab entsprechend etwa einen halben US-Cent auf 1,3220 Dollar nach. An den Rentenmärkten verdoppelte der Bund-Future seine Verluste zeitweise auf etwa 40 Ticks. Auslöser der Dollar-Käufe und Anleihe-Verkäufe war der unerwartet deutliche Stellenzuwachs in der Privatwirtschaft in den USA im Juli. Zudem war im zweiten Quartal nach Schätzungen des Handelsministeriums die Wirtschaft stärker als erwartet gewachsen.

Die Zahlen verstärkten die Erwartungen auf den Beginn eines Ausstiegs der Fed aus der ultralockeren Geldpolitik, stellten die Analysten der Helaba fest. Dies gelte vor allem im Vorfeld der Entscheidung der Fed am Abend über die weitere Geldpolitik. „Das Tempo des Beschäftigungszuwachses ist als robust zu bezeichnen und dürfte im Vorfeld der Fed-Entscheidung QE3-Ausstiegserwartungen beflügeln“, fasste Helaba-Analyst Ralf Umlauf zusammen.

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Laut US-Handelsministerium war die US-Wirtschaft im zweiten Quartal auf das Jahr umgerechnet um 1,7 Prozent gewachsen. Zugleich revidierte das Ministerium die Zahl für das erste Quartal aber deutlich nach unten auf 1,1 Prozent von 1,8 Prozent. Die US-Firmen schafften unterdessen der privaten Arbeitsvermittlung ADP zufolge im Juli mit 200.000 Jobs mehr Stellen als von Analysten mit 180.000 erwartet. Der Bericht gilt als Signal für den amtlichen Arbeitsmarktbericht, der am Freitag veröffentlicht wird.

Fed-Chef Ben Bernanke hatte zuletzt angekündigt, möglicherweise noch im laufenden Jahr mit der Drosselung der Wertpapierkäufe zu beginnen und ab voraussichtlich Mitte 2014 die Käufe ganz einzustellen. Derzeit pumpt die Fed über den Kauf von Wertpapieren 85 Milliarden Dollar monatlich in die US-Wirtschaft. Die Entscheidung der Fed wurde für den Abend nach Handelsschluss in Europa erwartet.

Quelle:  Handelsblatt Online
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