Devisen: Yellen treibt den Euro-Kurs an

Devisen: Yellen treibt den Euro-Kurs an

, aktualisiert 20. Januar 2017, 09:51 Uhr
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Die Fed-Chefin äußerte sich verhalten zu Zinserhöhungen in den USA.

Quelle:Handelsblatt Online

Am Freitag hat der Euro-Kurs leicht zugelegt. Der Grund für den Anstieg sind die verhaltenen Äußerungen der Fed-Chefin Janet Yellen über Zinserhöhungen in den USA. Der Dollar-Kurs gab im Gegenzug etwas nach.

FrankfurtDer Kurs des Euro hat am Freitag zugelegt. Marktbeobachter erklärten den Anstieg mit Äußerungen der US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen, die sich zurückhaltend zu schnellen Zinserhöhungen in den USA gezeigt hatte. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0689 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,0668 Dollar festgelegt.

Die US-Notenbank Fed sei noch nicht zu spät dran, um die Inflation im Zaum zu halten, sagte Yellen in einer Rede an der Universität Stanford am Donnerstagabend (Ortszeit). Die Aussagen der Notenbankchefin deuten eher nicht auf eine Zinserhöhung bereits im März hin, kommentierte Expertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Dies habe den Dollar belastet und dem Euro im Gegenzug etwas Auftrieb gegeben.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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