Euro Stoxx 50: Deutsche Bank bleibt, Unicredit geht

Euro Stoxx 50: Deutsche Bank bleibt, Unicredit geht

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Die Deutsche Bank überlebt in dem Index der wichtigsten Aktiengesellschaften aus dem Euroland, dem Euro Stoxx 50, die quartalsweise stattfindenden Änderungen.

von Heike Schwerdtfeger

Ein Abstieg aus dem Euro Stoxx 50 hätte der Deutsche-Bank-Aktie noch mal richtig weh getan. Aber sie überlebt in dem Index der wichtigsten Aktiengesellschaften aus dem Euroland. Andere Schwergewichte müssen weichen.

Statt wie erwartet die Deutsche Bank, treffen die Änderungen im Börsenindex Euro Stock 50 andere Blue-Chips aus Europa. Die italienische Bankengruppe Unicredit fliegt am 19. September aus dem Index. Ebenso werden der italienische Versicherer Generali sowie der französische Supermarktbetreiber Carrefour dann nicht mehr Teil des Index sein, den viele börsennotierte Aktienfonds (ETF) nachbilden und an dem sich auch viele aktive Fondsmanager orientieren. Obwohl der Euro Stoxx 50 in den vergangenen zehn Jahren einer der schlechtesten Indizes für Aktieninvestments war, haben insbesondere deutsche Anleger ihm noch immer Milliarden anvertraut.

Ob die Schwäche des Index jetzt endet? Neu in den Index wandert jetzt ausgerechnet Adidas. Die Aktie notiert an einem Allzeithoch, Anleger zahlen derzeit für einen Euro Gewinn des Unternehmens 33 Euro. Der neue Chef Kaspar Rorsted wird mit viel Vorschusslorbeeren empfangen, aber schon sind viele Experten skeptisch, ob er die hohen Erwartungen erfüllen kann. Nicht ganz so stark gestiegen sind der niederländische Supermarktbetreiber Ahold (Börsianer zahlen das 17-fache der aktuellen Gewinne) sowie der irische Bauzulieferer CRH (bewertet mit dem 19-fachen der aktuellen Gewinne).

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Das Wort "Dax" im Handelssaal der Frankfurter Börse Quelle: dpa

Häufig haben Aktien, die in die populären Indizes aufsteigen, die beste Zeit hinter sich. Die Indexaufnahme kann durch die nötigen Investments von Indexfonds noch etwas Schub bringen, dann ist es aber mitunter mit der Kursfantasie auch schon vorbei.

Die Deutsche-Börse-Indextochter STOXX hat jetzt Griechenland aus dem Industrieländer-Index gestrichen und die Aktiengesellschaften in die Kategorie Schwellenländer einsortiert. Andere Indexanbieter haben das bereits vor Jahren gemacht. Gute Nachrichten gibt es für ungarische Unternehmen, sie sind jetzt von STOXX zum Industrieland gemacht worden und nicht länger Mitglied in den Schwellenländerindizes. Da insgesamt mehr Gelder auf Fonds entfallen, die in Industrieländern anlegen dürfen, kann das ungarischen Aktien wiederum zu etwas mehr Aufmerksamkeit verhelfen.

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