Europäische Zentralbank: Aktienmärkte brechen nach EZB-Dämpfer ein

Europäische Zentralbank: Aktienmärkte brechen nach EZB-Dämpfer ein

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Ein Passant läuft durch Tokio.

Ob in Japan, den USA oder in Deutschland - die Anleger zeigen sich allesamt enttäuscht über den EZB-Kurs. Das wirkt sich auf die Aktien-Indizes aus.

Enttäuschung über die Geldpolitik der EZB hat an Asiens Börsen für Kursverluste gesorgt. Die Europäische Zentralbank (EZB) kündigte zwar an, ihr Anleihenkaufprogramm zu verlängern. Doch Investoren hatten mit deutlicheren Schritten gerechnet.

In Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei-Index mit einem Minus von 2,1 Prozent im Minus bei 19.504 Punkten aus dem Handel. Händler sagten, der Ausverkauf dürfte nur von kurzer Dauer sein. Schon bald werde sich das Augenmerk der Anleger wieder auf die US-Notenbank (Fed) richten. Der an diesem Freitag anstehende US-Arbeitsmarktbericht soll weitere Hinweise liefern, ob die Fed bei ihrer Sitzung Mitte des Monats die Zinsen anheben wird.

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Auch die Dax-Anleger hatten mit Enttäuschung auf die Maßnahmen der EZB reagiert und den Leitindex 3,6 Prozent ins Minus gedrückt.

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An der Wall Street war es ebenfalls bergab gegangen: Der Dow-Jones-Index und der S&P 500 fielen jeweils um 1,4 Prozent, der Nasdaq-Index verlor 1,7 Prozent. Fed-Chefin Janet Yellen hatte zuletzt immer wieder signalisiert, dass die Zinswende in den USA unmittelbar bevorstehen könnte, sollte die US-Wirtschaft sich weiterhin robust entwickeln. Mit Spannung warten Anleger daher auf den am Nachmittag anstehenden Job-Report der Regierung.

Neben der Zentralbankpolitik dürfte aber auch das Opec-Treffen in Wien zum Wochenschluss im Fokus stehen. Die Organisation erdölexportierender Länder wird laut Reuters-Informationen trotz sinkenden Ölpreises ihre bisherige Förderpolitik fortsetzen. Investoren hatten am Donnerstag auf eine mögliche Drosselung der Produktion spekuliert.

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