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Ex-Google-Chef verkauft Firmenanteile: Schmidt macht Kasse

Der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt verkauft fast die Hälfte seiner Firmenanteile. Schmidt macht dies zur rechten Zeit - das Papier notiert derzeit auf Rekordständen.

Eric Schmidt ist heute Verwaltungsratsvorsitzender bei Google. Quelle: dpa
Eric Schmidt ist heute Verwaltungsratsvorsitzender bei Google. Quelle: dpa

Der frühere Google -Chef Eric Schmidt trennt sich von rund 42 Prozent seiner Aktien an dem Internetunternehmen. Schmidt werde im Laufe des Jahres 3,2 Millionen Google-Aktien veräußern, teilte das Unternehmen am Freitagabend in einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht SEC mit. Bisher hielt Schmidt als einer der größten Google-Aktionäre einen Anteil von 2,3 Prozent an dem Unternehmen und 8,2 Prozent der Stimmrechte. Nach dem Verkauf sollen bei ihm noch 1,3 Prozent des Kapitals und fünf Prozent der Stimmrechte liegen. Die Verkäufe sollen gestaffelt stattfinden, so dass der Kurs nicht zu sehr leidet, hieß es im Schreiben.

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Schmidt war bis 2011 Firmenchef und übergab im April desselben Jahres das Ruder an Firmenmitbegründer Larry Page. Nun fungiert Schmidt als Executive Chairman bei Google. Eine Sprecherin wollte sich nicht zum Grund für den Aktienverkauf äußern. Die Titel notieren auf derzeit auf Rekordständen. Nachbörslich sanken sie um gut vier Dollar auf 781,26 Dollar. Sie hatten den Handel mit einem Rekordschlusstand von 785,37 Dollar beendet. Zu diesem Preis könnten Schmidt die Aktienverkäufe 2,51 Milliarden Dollar einbringen.

Der ehemalige Firmenchef trennt sich dabei nur von Aktien der Klasse A, die jeweils eine Stimme pro Anteilsschein haben. Schmidt hält - wie die beiden Gründer Page und Sergey Brin auch - zudem Aktien der Klasse B, mit denen man jeweils zehn Stimmrechte hat. Page und Brin kontrollieren durch dieses System mehr als die Hälfte der Stimmrechte und haben damit das Sagen bei allen wichtigen Entscheidungen.


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