
FrankfurtDer Euro tut sich schwer, seine zu Wochenbeginn verbuchten Gewinne zu halten. Die Gemeinschaftswährung kämpfte am Freitag mit der 1,23-Dollar-Marke, nachdem sie am Montag noch ein Ein-Monats-Hoch von 1,2443 Dollar erreicht hatte. „So richtig will sich die Hochstimmung der vergangenen Woche nicht halten, ohne dass neue Indizien dafür sprechen, dass die EZB für die europäischen Peripheriestaaten auch wirklich in ausreichendem Maße in die Bresche springt“, schrieb Commerzbank-Analystin Carolin Hecht in einem Kommentar.
Die EZB hatte nach ihrer Ratssitzung am Donnerstag zwar signalisiert, dass sie zu Bondkäufen von Euro-Sorgenstaaten bereit ist. Sie knüpfte das jedoch an die Bedingung, dass die Krisenländer sich zunächst an den Rettungsfonds wenden müssen.
Gefragt war am Freitag der gern als sicherer Hafen angesteuerte Bund-Future, der um 50 Ticks auf 143,06 Punkte in die Höhe kletterte. Die Risikobereitschaft nehme derzeit wieder ab, das helfe dem Bund-Future, sagte ein Händler.




















