Fondstipp: Deutsche Aktien Total Return: "Das Geld auch mal vom Tisch nehmen"

Fondstipp: Deutsche Aktien Total Return: "Das Geld auch mal vom Tisch nehmen"

Wenn die Kursschwankungen zunehmen, schaut sich der Fondsmanager von Deutsche Aktien Total Return nach vielversprechenden Aktien um, die er mitunter schnell verkauft. Das zahlt sich aus.

Dass sich der Aktienmarkt so rasant erholt, damit hatten Albrecht von Witzleben und Christian Krahe nicht gerechnet. Die Vermögensverwalter sind zuständig für den Fonds Deutsche Aktien Total Return, der sich auf heimische Unternehmen konzentriert. Dabei schauen sie sich nicht nur deren Dividendentitel an, sondern auch Unternehmens- und Wandelanleihen. Die bieten eine geringere Chance auf Kursgewinne als Aktien, aber einen Schutz vor Verlusten bei fallenden Aktienkursen. In der vergangenen Woche haben sie sich bewährt.

Als der Dax innerhalb von drei Tagen knapp vier Prozent seines Werts eingebüßt hatte, gab der Fondskurs nur 0,8 Prozent nach. "Wir haben uns von der allgemeinen Euphorie nicht anstecken lassen. Unsere Liquiditätsreserve hatten wir zwar auch auf fünf Prozent des Fondsvermögens verringert, aber nur, weil die Kassenreserve zu mager verzinst war", sagt Krahe. Statt in Aktien hat er das Geld in Unternehmensanleihen gesteckt, die in spätestens fünf Jahren zurückgezahlt werden. Auch eine bereits bestehende Position in einer Wandelanleihe des Bonner Immobilienunternehmens IVG hat er aufgestockt mit knapp zehn Prozent des Fondsvermögens seine größte Position. Damit machte der Fonds bislang zwar nur die Hälfte des Dax-Gewinns in diesem Jahr mit, bleibt aber für weitere Überraschungen gerüstet.

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Fondsverlauf Deutsche Aktien Total ReturnClip
Fondsverlauf Deutsche Aktien Total ReturnChance-/Risiko-Verhältnis (max. 10): 5/4

"Einige Wochen war die Volatilität am Markt sehr gering. Das ist immer ein Zeichen, dass die Anleger sorglos werden", sagt Krahe. Wenn die Kursschwankungen zunehmen, schaut sich Krahe nach vielversprechenden Aktien um, die er mitunter schnell verkauft: "Wenn in kurzer Zeit Gewinne von 20 Prozent möglich sind, wäre es fahrlässig, das Geld nicht mal schnell vom Tisch zu nehmen." Aufgefallen waren ihm die Kursbewegungen beim TV-, Telefon- und Internet- Netzbetreiber Kabel Deutschland. Gar nicht neu auf dem Schirm hat er Sixt. Dem  Autovermieter hält er seit Jahren die Treue. Auch mit weniger Wachstum im Euro-Land könne das Unternehmen zurechtkommen. "Durch den Einstig in das US-Geschäft mit Filialen in Florida kann der Autovermieter von der anspringenden US-Konjunktur profitieren und wird vom Euro-Land-Geschäft unabhängiger", sagt Krahe.

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