Fondstipp: DJE GoldPort Stabilitätsfonds: Mit Gold und Pharma durch den Crash

Fondstipp: DJE GoldPort Stabilitätsfonds: Mit Gold und Pharma durch den Crash

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Grafik: Kursverlauf des GoldPort Stabilitätsfonds 2009-2011

Die Fondsmanager des DJE GoldPort Stabilitätsfonds halten den Aktienanteil klein und investieren vor allem in Gold. Das könnte sich für Anleger auszahlen.

"Den Dax treiben neben den Konjunkturängsten vor allem die unkalkulierbaren Risiken aus den Euro-Rettungsaktionen", sagt Stefan Breintner, Fondsmanager bei DJE Kapital. Ablesbar sei dies an den wachsenden Prämien, die Investoren zahlen, um Kreditrisiken für Italien oder Spanien abzusichern. Nun habe Italien auch noch seine Sparbemühungen eingestellt. Auch in Frankreich und Spanien sei kein Wille zum Maßhalten erkennbar. Ein Schuldenschnitt in großen EU-Staaten – anders als bei Griechenland – scheide aus, anderenfalls wäre ein Großteil der Banken und Versicherungen pleite. Also müsse vor allem Deutschland mehr Geld in den Euro-Rettungsschirm pumpen.

Anders als bei den hoch verschuldeten Staaten sehe es insbesondere bei den deutschen Unternehmen deutlich besser aus. Dennoch hält Breintner die Aktienquote mit 17 Prozent niedrig. Zu Jahresbeginn lag sie noch bei etwa 30 Prozent. "Momentan schaut kaum noch jemand auf die Unternehmensdaten, es wird alles von der negativen Großwetterlage überlagert", sagt Breintner. Gute Ideen zahlten sich zuletzt kaum aus. Er will sein Pulver daher trocken halten und später noch günstiger einsteigen. Gekauft hat er zuletzt unterbewerte Öl- und Gaswerte, Nahrungsmittelaktien, beispielsweise Emmi und Unilever, sowie Schweizer Pharmawerte, darunter Roche und Novartis.

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Er rechne nicht mit einer Rezession, aber wenn sie dann doch komme, werde vor allem der Dax bluten. Die deutsche Wirtschaft sei stark exportabhängig und der Konsum in Deutschland zu schwach, um eine Konjunkturdelle auszubügeln.

Statt mit Aktien in den nächsten Crash hineinzulaufen, hat Breintner vor allem in Gold investiert, das derzeit etwa die Hälfte des Portfolios ausmacht. "Wir sind noch nicht am Ende des Aufwärtstrends, weil Gold nicht nur als Währungsersatz gefragt bleibt, auch die Nachfrage der Schmuckindustrie in China und Indien wächst nachhaltig", sagt Breintner. Zudem werde Gold auch als Inflationsschutz künftig wichtiger. Nur über eine höhere Inflation und die damit einhergehende relative Entwertung der Staatsschulden kämen die westlichen Regierungen langfristig aus der Schuldenfalle.

Die WirtschaftsWoche bewertet den GoldPort Stabilitätsfonds mit einem Chance-/Risikoverhältnis von  5/4 (von 10).

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