Fondstipp: DWS Aktien Schweiz: Nur Währungsgewinne brachten dickes Plus

Fondstipp: DWS Aktien Schweiz: Nur Währungsgewinne brachten dickes Plus

Wer auf einen guten Branchenmix und eine bewährte Fluchtwährung setzen will, liegt mit Schweizer Aktien richtig. Eine Einschätzung.

Dass mit griechischen und spanischen Aktien in den vergangenen zwölf Monaten nicht viel zu verdienen war, ist keine Überraschung. In Spanien dominieren Banken wie Santander, BBVA und Caixa den Index mit einem Anteil von rund 40 Prozent.

Aber nicht nur in den Krisenländern litten die Aktien, sondern auch in als solide geltenden Ländern wie der Schweiz. Grund ist der starke Anstieg des Franken gegenüber dem Euro. "Durch die Franken-Stärke bekamen die vielfach im Ausland erwirtschafteten Gewinne der Schweizer Unternehmen einen geringeren Wert. Sie konnten es sich allerdings nie leisten, ineffizient zu sein, und mussten sich stets an die starke Währung anpassen", sagt Ralf Rybarczyk, der die DWS-Schweiz-Fonds managt.

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Aktionäre verabschiedeten sich trotzdem aus dem Markt. Der Schweizer Aktienindex SMI verlor binnen Jahresfrist drei Prozent. Anleger aus Euro-Land erzielten jedoch Währungsgewinne in Höhe von 17 Prozent, das pushte Schweiz-Aktienfonds auf bis zu 20 Prozent.

Wer auf einen guten Branchenmix und eine bewährte Fluchtwährung setzen will, ist in dem Markt richtig. Er hat mehr zu bieten als die bekannten Schweizer Pharma- und Bankwerte. Zu den derzeit 26 Titeln im DWS-Portfolio gehören die Rohstoffriesen Glencore und Xstrata, der Saatguthersteller Syngenta und der Anlagenbauer ABB. Zudem ergänzen mittelgroße Werte wie der Sanitärausrüster Geberit und der Logistiker Kühne & Nagel das Portfolio. Auch der Flughafen Zürich gehört zu den ausgewählten Aktien. Stark ist dort das Duty-free-Geschäft. In den Läden gibt jeder Passagier im Schnitt 42 Franken aus.

Der Markt ist mit dem 14,2-Fachen der für 2011 erwarteten Gewinne nicht günstig. "Der Aufschlag ist gerechtfertigt, weil die Unternehmen vom Schweizer Steuersystem profitieren und meist mehr Eigenkapital sowie einen höheren Überschuss freier Finanzmittel als andere europäische Unternehmen haben", sagt Rybarczyk. Viele Gesellschaften hätten zudem in ihren Nischen eine starke Position und könnten Preise erhöhen, um den Druck der Währung weiterzugeben. So sollen künftig Uhren von Swatch und Richemont mehr kosten.

Die WirtschaftsWoche bewertet den Aktienfonds DWS Aktien Schweiz mit einem Chance-/Risikoverhältnis von  6/5 (von 10).

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