Fondstipp: DWS Top Dividende: Mehr Rohstoffe, weniger Versorger

Fondstipp: DWS Top Dividende: Mehr Rohstoffe, weniger Versorger

Mit Aktien von Energierohstoff- und Goldunternehmen will der Fondsmanager von DWS Top Dividende weiterhin Rendite machen. Das könnte sich auszahlen.

Allein eine hohe Dividende reicht Fondsmanager Thomas Schüßler nicht. Über die Jahre sollte die Dividende stabil sein und möglichst überdurchschnittlich wachsen. Optimal wäre es, wenn das Unternehmen sich für die Dividende nicht strecken müsste, also eine geringe Quote vom Gewinn ausschüttet.

Ein gute Dividenden-Story nutzt allerdings wenig, wenn das Umfeld gegen die Branche spielt. So verkaufte Schüßler Aktien französischer Versorger. Die hätten zum Teil ihre Kursziele erreicht. Zudem drohte, ähnlich wie in Deutschland, eine Brennelementesteuer für die Betreiber von Atommeilern.

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Bessere Perspektiven sieht Schüßler dagegen bei Energierohstoffunternehmen. Derzeit ist er unter anderem in Canadian Oil Sands investiert. Die Kanadier wollen in diesem Jahr ihre Dividende mindestens auf dem Niveau des vergangenen Jahres halten, also 30 US-Cent je Aktie. Die Dividendenrendite soll von 4,9 auf 6,7 Prozent steigen. Beim Aktienkurs lief es bisher dagegen nicht so gut. Die Produktion des Konsortiums Syncrude, an dem Canadian Oil Sands der größte Teilhaber ist, ging im vierten Quartal vergangenen Jahres zurück. Es fehlen Pipelines, die das kanadische Öl zu den Raffinerien bringen. Folge: Die Lager sind voll, die Preise sinken. Pläne für eine Pipeline vom kanadischen Bundesstaat Alberta nach Texas, dem Zentrum der amerikanischen Ölindustrie, legte US-Präsident Barack Obama vorerst auf Eis. Canadian Oil Sands bleibt für den DWS-Fonds noch ein Hoffnungswert.

Schon aufgegangen sind dagegen die Investments in Goldminen. Einige Minenwerte böten gute Perspektiven für wachsende Dividenden, weil bei ihnen die Ausschüttungen an den steigenden Goldpreis gekoppelt seien. Der DWS-Fonds hält unter anderem Newmont Mining. Bei Tabakunternehmen seien zwar derzeit keine steigenden Dividenden zu erwarten, die Dividendenrenditen bewegten sich dennoch weiter auf hohem Niveau, weil deren Geschäftsmodell nicht so konjunktursensibel sei. Schüßlers Fonds hält unter anderem Philipp Morris und KT&G. Insgesamt hat der Fonds nichtzyklische Konsumtitel jedoch untergewichtet. Inzwischen seien diese Aktien doch relativ teuer geworden.

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