Fondstipp: Espa Stock Biotec: Wette auf weitere große Übernahmen

Fondstipp: Espa Stock Biotec: Wette auf weitere große Übernahmen

Der österreichische Aktienfonds Espa Stock Biotec konzentriert sich auf etablierte Biotech-Unternehmen und weniger auf Newcomer. Mit Erfolg.

"Derzeit suchen Anleger vor allem Investments, die wenig konjunkturempfindlich sind, davon dürften Biotech-Werte profitieren", sagt Fondsmanager Harald Kober von der österreichischen Erste Sparinvest. Schließlich sei die Nachfrage nach neuen Medikamenten kaum vom Auf und Ab der Konjunktur abhängig. Im vergangenen Jahr hatte die Wette auf Biotech-Werte funktioniert: plus zwölf Prozent für den Nasdaq Biotech gegenüber einem nahezu unveränderten S&P 500 und minus 16 Prozent beim Dax.

Kober glaubt, dass Biotech-Aktien auch in diesem Jahr überdurchschnittlich gut abschneiden werden. Ein Grund dafür sei Übernahmefantasie: Die Kriegskassen der großen Biotech-Unternehmen sind voll, die Produkt-Pipelines der Pharmariesen sind leer, also suchen beide Zukäufe. Zuletzt hatte der amerikanische Konzern Gilead Sciences das US-Unternehmen Pharmasset für elf Milliarden Dollar in bar geschluckt. Kober hatte sich rechtzeitig mit Pharmasset eingedeckt. Als am 21. November die Übernahmepläne von Gilead publik wurden, schoss Pharmasset in wenigen Tagen von 72 auf 134 Dollar in die Höhe. Dass im vergangenen Jahr wieder mehr Venture Capital in Biotech-Pioniere geflossen sei, wertet Kober als gutes Zeichen. Die Risikokapitalgeber dürften sich in einigen Jahren über Börsengänge aus den Unternehmen verabschieden. "Börsengänge aber würden weitere Anleger anziehen, es dürfte mehr Kapital in die Biotech-Branche fließen", sagt Kober.

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Der Fonds der Erste Sparinvest (Espa) konzentriert sich vornehmlich auf etablierte Unternehmen und weniger auf Newcomer. "Biotech-Unternehmen, die noch weit davon entfernt sind, ein Produkt auf den Markt zu bringen, sondern Kapital für die Forschung verbrennen, sind uns in der Regel zu riskant", sagt Kober. Zu den größten Positionen des Espa-Fonds gehören Amgen, Pharmasset, Teva Pharmaceuticals und Gilead Sciences. Trotz aktiven Managements kann sich der Fonds allerdings nicht vom Markt absetzen. Im vergangenen Jahr wäre der Indexfonds iShares Nasdaq Biotech die bessere Alternative gewesen, der um 14,2 Prozent zulegte. Der Espa-Fonds blieb bei plus 12,8 Prozent hängen.

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