Fondstipp: FPM Germany Small: Gut gedämmt und gründlich gefiltert

Fondstipp: FPM Germany Small: Gut gedämmt und gründlich gefiltert

Der Aktienfonds FPM Germany Small setzt mit Erfolg auf Papiere von Dämmsystemherstellern sowie Biotech. Eine Empfehlung.

„Gemessen am derzeitigen Gewinnniveau, sind viele deutsche Aktien unterbewertet“, sagt FPM-Vorstand Martin Wirth. Lediglich Mitte der Achtzigerjahre seien Aktien noch billiger gewesen. Es fehle derzeit an einem Impuls, die Lücken zum fairen Wert der Aktien zu schließen. Großanleger, darunter Versicherungen, Banken und Pensionskassen hätten sich vom Aktienmarkt zurückgezogen, weil ihnen die Volatilität zu groß sei. Ohne die Großanleger verstärkten sich die Kursschwankungen an der Börse, zumal auch die Privatanleger Aktien meiden würden. Wirth hält es für wenig wahrscheinlich, dass diese Anleger in den kommenden Monaten an den Aktienmarkt zurückkehren werden. „Lieber lassen sie sich von verschuldeten Staaten stückweise über negative reale Renditen ihrer Anleihen enteignen, als das Vermögen sinnvoll zu streuen“, sagt Wirth. Dabei wären Aktien von Unternehmen, die aufgrund ihrer Preismacht Inflation an ihre Kunden weitergeben könnten, der beste Schutz gegen die Entwertung des eigenen Vermögens. Dazu zählt Wirth beispielsweise den Hersteller von Dämmsystemen und Isolierstoffen Sto und den Biotech-Zulieferer Sartorius. Sto wachse überproportional, weil der Vertrieb sehr gut mit Bauherren und Architekten vernetzt ist. Berater von Sto sorgten dafür, dass die Dämmstoffe optimal eingesetzt und verarbeitet würden.

So könnten die Kunden Geld bei Material und Arbeitsstunden sparen. Sto könne daher leichter als andere Baustoffhersteller Preiserhöhungen am Markt durchsetzen. Sartorius profitiere davon, dass seine Produkte, etwa spezielle Filter für Pharma- und Biotechunternehmen, nur einen kleinen Teil der Wertschöpfung bei den Abnehmern ausmachen. Der Anreiz der Industriekunden, die Preise der Sartorius-Produkte zu drücken, sei daher gering. Dass Sartorius das Geschäft mit Industriewaagen verkaufen wolle, sei positiv zu bewerten. Schließlich sei diese Sparte viel konjunkturanfälliger als der Geschäftsbereich Biotech und bringe zudem geringere Margen. Derzeit macht Sartorius mit Waagen und anderen Messgeräten eine Marge von lediglich 10,9 Prozent aufs Ebita (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Amortisation). In der Sparte Biotech sind es dagegen mit 17,2 Prozent deutlich mehr.

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