Fondstipp: Investec Global Franchise: Lieber Pillen als Öl in der Pipeline

Fondstipp: Investec Global Franchise: Lieber Pillen als Öl in der Pipeline

Nicht zyklischen Konsumwerte haben den Aktienfonds Investec Global Franchise weit weniger stark einbrechen lassen als den Markt insgesamt. Mit Pharmawerten könnte der Erfolg jetzt weitergehen.

Franchise bedeutet im Englischen Lizenzgebühr. Beim Investec-Fonds führt der Begriff in die Irre. Gemeint sind nicht Franchiseketten, die Gebühren für ein vorgefertigtes Geschäftsmodell kassieren. Fondsmanager Clyde Rossouw versteht unter Franchise Unternehmen, die mit Urheberrechten, Patenten und bekannten Marken weitgehend konjunkturunabhängig hohe Einnahmen erzielen.

Dazu zählt er beispielsweise Nestlé, Johnson & Johnson, Reckitt Benckiser und Imperial Tobacco. Insbesondere diese nicht zyklischen Konsumwerte haben den Fonds im August weit weniger stark einbrechen lassen als den Markt insgesamt. Derzeit machen sie etwa 60 Prozent des Portfolios aus.

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Zudem investiert Rossouw in Pharmawerte, darunter Roche und Pfizer. Die Schweizer wollten das US-Gentechnikunternehmen Illumina übernehmen. Damit würde sich Roche eine führende Position in der Gentechnik verschaffen und seine Produktpipeline auffüllen. Derzeit bietet Roche 44,50 Dollar je Aktie, insgesamt 5,7 Milliarden Dollar. Illumina ist das zu wenig. "Bisher ist Roche so bewertet, als wenn deren Geschäft zukünftig schrumpfen würde, was ich aber nicht glaube", sagt Rossouw. Dagegen spreche beispielsweise der Illumina-Deal.

Rossouw hält wenig von Aktien, die gerade in Mode sind. So lässt er sich nicht vom allgemeinen Hype um das neue iPad 3 anstecken. Apple sei zu abhängig vom Erfolg einzelner Produkte und seiner Meinung derzeit zu teuer. Samsung, die er hält, sei breiter aufgestellt und deutlich günstiger zu haben. Ähnlich positiv sieht er Microsoft. In diesem Jahr stehe die Einführung von Windows 8 an. Im Oktober soll das neue Betriebssystem in den Verkauf gehen, das sowohl für Laptops und PCs als auch für Tablets konzipiert sei. Traditionell laufe Microsoft in Jahren, in denen das Unternehmen Neuheiten auf den Markt bringe, besonders gut. Angesichts der nach wie vor hohen Margen sei Microsoft unterbewertet.

Ölkonzerne passen dagegen nicht in das Profil des Fonds. "Nicht weil ich generell skeptisch gegenüber Öl bin, sondern weil ich die Unternehmen wegen des hohen Investitionsbedarfs für unattraktiv halte", sagt Rossouw.

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