Fondstipp: LBBW Exportstrategie: Mehr Dünger für teures Getreide

Fondstipp: LBBW Exportstrategie: Mehr Dünger für teures Getreide

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Grafik: Fondsverlauf LBBW Exportstrategie 2009-2011

von Martin Gerth

Mit Solar- und Agraraktien wie K+S machte der LBBW-Exportstrategie-Fonds zuletzt gute Gewinne. Mit Medizintechnik will man jetzt an die guten Zahlen anknüpfen. Das könnte sich auszahlen.

Markus Zeiß, Fondsmanager des LBBW Exportstrategie Deutschland, wählt aus Dax, MDax und TecDax die exportstärksten Titel aus. Als Filter setzt er eine Datenbank ein, die er mit den monat-lichen Exportdaten der Unternehmen füttert. Für den Fonds kommen nur Unternehmen infrage, die mindestens 40 Prozent ihres Geschäfts im Ausland machen. ´"Wer dauerhaft viel außerhalb Deutschlands verkauft und dessen Auslandsgeschäft wächst, muss zwangsläufig sehr wettbewerbsfähig sein“, glaubt Zeiß, der die Aktienfondsabteilung von LBBW-Asset Management leitet.

Allerdings, so gibt Zeiß zu, seien exportstarke Unternehmen anfällig für Konjunkturschwankungen. Dies gelte insbesondere für Auto- und Maschinenbauer sowie Chemiekonzerne. Um die Volatilität des Fonds in Grenzen zu halten, nehme er deshalb auch Konsumwerte und Versorgeraktien auf. Letztere habe er allerdings wieder verkauft, nachdem RWE Anfang März schlechte Zahlen gemeldet habe. Stattdessen investiere er lieber in SMA Solar, die Wechselrichter für Solaranlagen herstellt. Die Auftragsbücher von SMA seien voll, der Anteil des Auslandsgeschäfts sei im vergangenen Jahr von 38 auf 45 Prozent gestiegen. Sollten Industrie-und Schwellenländer schneller als geplant auf erneuerbare Energien umsteigen, werde SMA zu den Hauptprofiteuren zählen.

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US-Landwirte kaufen Dünger

Ähnlich gut sehe es beim Düngemittelhersteller K+S aus. "Wegen der gestiegenen Agrarpreise geben insbesondere die US-Landwirte jetzt mehr Geld für Dünger aus", sagt Zeiß. Dass sich dies noch nicht im Kurs widerspiegele, liege daran, dass BASF seinen Anteil an K+S verkauft habe. Inzwischen sei der Verkaufsschock verdaut. Der K+S-Aktie traut Zeiß noch gut zehn Prozent Kurszuwachs zu. Viel hält er auch vom Dialysespezialisten Fresenius Medical Care, der 90 Prozent seines Umsatzes im Ausland macht. Insbesondere in Asien liege noch Wachstumspotenzial für Dialysegeräte und Spezialkliniken. Die Wohlstandskrankheit Diabetes sei in den asiatischen Schwellenländern auf dem Vormarsch, und die Staaten könnten mehr Geld für die medizinische Versorgung ausgeben.

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