Fondstipp: MainFirst Top European Ideas: Günstige Spanier und verschuldete Versorger

Fondstipp: MainFirst Top European Ideas: Günstige Spanier und verschuldete Versorger

Wie der Manager des Aktienfonds MainFirst Top European Ideas mit günstigen spanischen Aktien und verschuldeten Versorgern Rendite macht.

Fondsmanager Olgerd Eichler bleibt trotz des jüngsten Rücksetzers an den Aktienmärkten vorsichtig optimistisch: „Derzeit drücken die niedrigeren Wachstumsraten in China, die verschärfte Situation in Spanien und der gestiegene Ölpreis auf die Stimmung.“ Die Konsolidierung sei aber eine Sache von Wochen, nicht von Monaten. „Im ersten Quartal hat der Dax so schnell Boden gut gemacht, dass eine Korrektur überfällig war“, sagt Eichler.

Trotz der enttäuschenden Fortschritte im Krisenstaat Spanien hält Eichler an seinem Engagement bei Telefónica fest: „Nur noch 20 Prozent des Konzerngewinns kommt aus dem eigenen Land.“ Viel wichtiger für Telefónica sei Lateinamerika, wo die Umsätze weiter wachsen. Der Krisenmalus Spaniens habe Telefónica gegenüber Mitbewerbern, beispielsweise Vodafone, an der Börse zurückfallen lassen. Eichler konnte sie daher vermeintlich günstig einsammeln: „Telefónica hat die Aktionäre in den vergangenen zwei Jahren enttäuscht. Wenn sie in diesem Jahr die Erwartungen nur bestätigen, dann reicht das aus, um an den Mitbewerbern vorbeizuziehen.“

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Bei Daimler sieht Eichler Luft nach unten. Zwei Drittel seiner Daimler-Aktien hat er verkauft, um Gewinne mitzunehmen. „Der Vorstand hat für 2012 ein Absatzplus von vier Prozent bei Pkws versprochen. Angesichts von zwölf Prozent Wachstum im ersten Quartal wird das zweite Halbjahr wohl schlechter ausfallen“, sagt Eichler. Er will die Aktie im zweiten Halbjahr wieder kaufen – falls der Kurs wie von ihm erhofft zurückgehen sollte.

Bei E.On sei dagegen die Talsohle erreicht, glaubt Eichler. Zuletzt habe sich der Kurs des Konkurrenten RWE zwar besser geschlagen, aber dessen Bonus aus dem bevorstehenden Abgang des noch amtierenden Vorstandschefs Jürgen Großmann sei aufgebraucht. Großmann sei zuletzt mehr durch markige Sprüche als durch gute Ergebnisse aufgefallen. Seinem designierten Nachfolger Peter Terium trauten die Aktionäre eine bessere Performance nach der Energiewende zu.

Beide Versorger, sowohl E.On als auch RWE, ächzen unter einer hohen Schuldenlast. Die Eigenkapitalquoten sind mit 25,9 Prozent für E.On und 18,4 Prozent beunruhigend niedrig.

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