Fondstipp: Multiadvisor Privat Invest: Mehr Rendite mit günstigeren Vorzügen

Fondstipp: Multiadvisor Privat Invest: Mehr Rendite mit günstigeren Vorzügen

Warum die WirtschaftsWoche den Aktienfonds des Heidelberger Vermögensverwalters FPS empfiehlt.

Der Heidelberger Vermögensverwalter FPS bestückt das 14,6 Millionen Euro leichte Nebenwerte-Portfolio mit drei Kategorien von Aktien. Die erste Gruppe sind unterbewertete Titel, beispielsweise das Sicherheits- und Medizintechnikunternehmen Dräger oder der Dämmstoffhersteller Sto. Bei Dräger investierte der Fonds allerdings in den Genussschein und nicht in die Aktie: "Mit dem Genussschein haben Anleger den Anspruch auf die zehnfache Dividende, kostet aber nur drei Mal so viel wie die Aktie", sagt Simmroß.

In die zweite Kategorie fallen Aktien in Sondersituationen. Dazu zählen beispielsweise Übernahmen. So investierte der Fonds in Augusta Technologie als die niederländische TKH Group ein Übernahmeangebot machte. Später erhöhte TKH das Angebot von 21 auf 23 Euro je Aktie. Anders liegt der Fall bei der Volkswagen-Tochter MAN. VW hat bereits etwa drei Viertel der Stammaktien geschluckt. Im November vergangenen Jahres kaufte der Fonds sowohl MAN-Stamm- als auch -Vorzugsaktien. Nach einem Kursanstieg im März verkaufte der Fonds die Stämme mit Gewinn und behielt die Vorzugsaktien. Die Vorzüge notieren niedriger, weil die Aktionäre kein Stimmrecht auf der Hauptversammlung haben. Falls VW einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag für MAN abschließt, entfiel auf die günstigeren Vorzugsaktien wahrscheinlich eine ähnlich hohe Entschädigung wie auf die Stämme. Wegen des niedrigeren Einstandspreises wäre die Rendite der Vorzugsaktien demnach höher.

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Um sich auch an sehr kleinen Mittelständlern mit 20 Millionen Euro Umsatz und weniger beteiligen zu können, investiert der Fonds in Beteiligungsgesellschaften. Derzeit größte Position in dieser Kategorie ist Ad Capital aus Tuttlingen, die hauptsächlich an deutschen Maschinenbauern und Automobilzulieferern beteiligt ist. „Bisher haben wir nur von hohen, steuerfreien Dividenden profitiert. Zuletzt zog auch der Kurs an, weil Ad Capital Ende April ankündigte, einen Großteil seiner liquiden Mittel an die Aktionäre auszuschütten“, sagt Simmroß. Das Geld stamme aus dem Verkauf eines Spezialfonds. Ad Capital wolle sich auf das Kerngeschäft Industriebeteiligungen konzentrieren.

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