Fondstipp: Pioneer Substanzwerte: Mit Strom und Maut gegen Inflation

Fondstipp: Pioneer Substanzwerte: Mit Strom und Maut gegen Inflation

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Grafik: Fondsverlauf Pioneer Substanzwerte 2008-2011

von Heike Schwerdtfeger

Gegen eine Geldentwertung wappnen Fondsanbieter ihre Anleger mit unterschiedlichen Konzepten. Pioneer-Fondsmanager Markus Steinbeis variierte 2010 die Aktienquote besonders aktiv zwischen 25 und 75 Prozent.

Seit etwa zwei Jahren gehen Fondshäuser auf Kundenfang mit Fonds, die dem Anleger einen Schutz vor Inflation bieten sollen. Sie tragen Namen wie Traditionelle Werte (Morgan Stanley), Sach- (DWS) oder Substanzwerte (Pioneer Investments). Der risikoscheue Morgan-Stanley-Mix aus Tagesgeldern, Immobilienfonds und fünfprozentigem Goldanteil lag mit einem Plus von 3,5 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten knapp über dem Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland. Sie waren im November gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent gestiegen. Besser lief es für Anleger bei der DWS (9,6 Prozent Plus) und Pioneer (26,9 Prozent). Die Fonds investieren allerdings auch in Aktien und Rohstoffe und haben dadurch höhere Kursschwankungen. Pioneer-Fondsmanager Markus Steinbeis variierte 2011 die Aktienquote im Fonds besonders aktiv zwischen 25 und 75 Prozent. Statt allerdings hektisch Aktien zu verkaufen, wenn die Kurse fallen, sichert er den Bestand mit Termingeschäften ab. Von April bis Juni, als die Griechenland-Krise die Stimmung an den Aktienmärkten drückte, war er dadurch den Aktienmarktschwankungen weniger ausgesetzt.

Aktienanteil reduziert

"Von den Rettungsprogrammen der Notenbanken profitiert der Aktienmarkt noch immer", sagt Steinbeis. Er geht von einer stabilen Konjunktur in 2011 aus, da außer den USA, Großbritannien und Südeuropa zwei Drittel der Weltmärkte gutes Wachstum lieferten. Insgesamt sei der Aktienmarkt fair bewertet. Deshalb hat Steinbeis den Aktienteil im Fonds kürzlich von 70 auf 50 Prozent reduziert. Minenwerte wie Rio Tinto und Xstrata hat er sogar komplett verkauft. "Wenn der Aktienmarkt unter Druck gerät, bieten Rohstoffe keinen Schutz." Eingestiegen ist er in dividendenstarke Telekomtitel wie Deutsche Telekom und die niederländische KPN. Die Dividende reizte ihn auch an britischen Versorgern wie Severn Trent und National Grid. "Sie dürfen zudem ihre Preise automatisch an die Inflationsrate koppeln. Dies ist gesetzlich fixiert", sagt Steinbeis. Diesen Vorteil bietet ihm auch der italienische Mautstraßen-Betreiber Atlantia.

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