Fondstipp: Putman Total Return A Acc: Unterschiedliche Risiken egalisieren

Fondstipp: Putman Total Return A Acc: Unterschiedliche Risiken egalisieren

Mit vermeintlich langweiligen US-Aktien lieferte der Mischfonds Putman Total Return A Acc zuletzt gute Ergebnisse. Fondsmanager Jeffrey Knight bleibt auch weiterhin positiv gestimmt für US-Titel.

An den Rohstoffmärkten herrscht Verkaufsdruck, deshalb sind sie für viele Investoren erst einmal uninteressant. Allerdings ist Gold vergangene Woche unter die Marke von 1600 US-Dollar pro Feinunze gefallen. Und ab diesem niedrigen Level diskutiert Jeffrey Knight mit seinem Team in Boston wieder über einen Einstieg. Knight ist bei Putnam weltweit für die Verteilung der Gelder über die verschiedenen Anlageklassen verantwortlich und verwaltet die Gelder des Mischfonds Putnam Total Return A Acc. Als Fondsmanager verfolgt er einen Ansatz, der unter dem Begriff Risk Parity bekannt geworden ist. Dabei verteilt Knight das Fondskapital vereinfacht gesagt nach dem Risiko auf die verschiedenen Anlageklassen. Er versucht, Risiken zu egalisieren.

Besteht ein Fonds beispielsweise aus 40 Prozent Aktien und 60 Prozent Anleihen, tragen die Aktien normalerweise zu 90 Prozent des Risikos bei. Verteilt Knight nun aber die Gewichte nach dem Risiko (gemessen nach der Schwankungsbreite der Kurse, auch Volatilität genannt), ergibt sich ein ausgeglichenes Bild. Risikoärmere Anlageklassen kauft er zusätzlich auf Kredit oder über Derivate, dadurch sinkt die gesamte Volatilität des Fonds. "Wir haben aktuell 129 Prozent des investierten Kapital eingesetzt", sagt der Fondsmanager. Rund 18 Prozent dieses Kapitals stecken in Aktien, 23 Prozent in Hochzinsanleihen, 30 Prozent in US-Staatsanleihen und 29 Prozent in Rohstoffen und Immobilien. Seine Lieblinge sind Hochzinsanleihen von US-Unternehmen mit einem Rating von B oder BB, etwa aus der Telekommunikations-, Kohle- oder Papierbranche. Risiko und Rendite stünden hier in besonders gutem Verhältnis.

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Auch für US-Aktien ist Knight positiv gestimmt. "Mein Ziel für den S&P 500 bis Ende des Jahres liegt bei 1420", sagt er. Aktuell notiert der Standardwerteindex bei 1364 Punkten. Knight favorisiert vermeintlich langweilige Aktien. "Langweilig war im vergangenen Jahr gut", betont er und nennt IBM, Microsoft, Chevron und Exxon Mobil.

Wenig begeistert ist er dagegen von Aktien fern des Heimatmarktes. Knight hat verhältnismäßig wenig europäische und japanische Aktien – eine Änderung wie bei Gold sei in Zukunft aber nicht ausgeschlossen.

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