Fondstipp: Scherrer Small Caps Europe: Software statt Maschinen

Fondstipp: Scherrer Small Caps Europe: Software statt Maschinen

Bild vergrößern

Grafik: Fondsverlauf Scherrer Small Caps 2009-2011

Mit kleinen Aktien sowie solchen, bei denen die Gründer noch mit an Bord sind, fährt der Aktienfonds Scherrer Small Caps Europe gute Gewinne ein. Mit Solar- und Softwareaktien will man jetzt weiteres Potenzial ausschöpfen.

Bei kleinen und kleinsten Aktien fühlt sich der Schweizer Vermögensverwalter Josef Scherrer wohl. Selbst Titel mit lediglich 20 Millionen Euro Börsenwert verschmäht er nicht. Er hält nicht mehr als 25 bis 30 Titel, wobei die zehn größten Aktien rund die Hälfte des Fondsvolumens abdecken. Damit wenig gehandelte Werte den Fonds bei fallenden Kursen nicht unbeweglich machen, hält er bis zu 15 Prozent in bar. Zudem investiert er rund ein Viertel des Kapitals in Aktien mit wenigstens 400 Millionen Euro Börsenwert.

Eines seiner wichtigsten Auswahlkriterien für Nebenwerte ist, dass die Gründer noch mit einem erheblichen Anteil im Boot sein sollten. "Gründer sorgen dafür, dass das Unternehmen auch auf lange Sicht den Aktionären Freude macht", sagt Scherrer. Finanzinvestoren, die sich auf Pump in kleine Unternehmen einkauften, seien dagegen nur auf den schnellen Gewinn aus – zum Nachteil der übrigen Eigner. Solche Titel meide er.

Anzeige

Gut zum Anforderungsprofil passe die Stuttgarter Heiler Software. Gründer Rolf J. Heiler sei nach wie vor Vorstandschef und halte etwa 30 Prozent der Anteile. Der Aktie habe zuletzt vor allem das Aktienrückkaufprogramm geholfen, mit dem Heiler bis 2016 zehn Prozent des Grundkapitals übernehmen wolle. Zudem profitiere das Unternehmen vom Ausbau des Groß- und Versandhandels im Internet.

Solaraktien statt Maschinenbau

Neben der Softwarebranche sieht Scherrer vor allem bei erneuerbaren Energien Potenzial: "Die Katastrophe in Fukushima hat die Wind- und Solaraktien zunächst nach oben gespült, jetzt nach der Korrektur sind sie wieder attraktiv bewertet." In den kommenden Wochen wolle er den Anteil der erneuerbaren Energien schrittweise auf 15 Prozent des Fondsvolumens erhöhen. Kaufkandidaten seien unter anderem Q-Cells, Solarworld sowie SMA Solar.

Weitgehend verkauft hat Scherrer dagegen Maschinenbauer und Halbleiterproduzenten. Die meisten Aktien, die er in diesen Sektoren hielt, haben seiner Meinung nach ihren Kursgipfel erreicht. Zudem drückten hohe Rohstoff- und Energiekosten auf deren Margen.

Anzeige
Immobilien-Wertfinder:Was Mieten und Kaufen in Ihrer Region kostet

Mit unserem interaktiven Tool finden Sie Interessierte Mieten und Kaufpreise in ihrem Viertel und ihrer Straße. Mehr...

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%