Fondstipp: Tiberius: Staatsanleihen für Ängstliche

Fondstipp: Tiberius: Staatsanleihen für Ängstliche

Warum die WirtschaftsWoche den Rentenfonds Tiberius InterBond OP empfiehlt.

Zockereien mit Staatsanleihen aus Spanien, Portugal und Griechenland haben das US-Wertpapierhandelshaus MF Global in die Pleite getrieben. Manager von Investmentfonds haben sich an solchen Spekulationen nicht beteiligt. Viele aktiv gemanagte Rentenfonds hatten die Anleihen der Schuldenstaaten schon 2010 verkauft. Restbestände werden in den Portfolios ansonsten zum Marktpreis bewertet. Der stieg nach dem Rettungsgipfel in der vorletzten Woche beispielsweise bei einer bis 2012 laufenden Griechenland-Anleihe zunächst auf 60 Prozent des Nennwertes, stürzte dann aber nach der Volksabstimmungs-Ankündigung auf 42 Prozent ab. Ein börsengehandelter Indexfonds von Amundi, der aus Euro-Anleihen besteht, aber Papiere mit Ratingbestnote ausschließt, verlor in einem Jahr acht Prozent an Wert. Um die zehn Prozent runter ging es bei Fonds, die sich auf Bankanleihen konzentrieren. Sie sind aber eher Nischenprodukte. Anleger, die Sicherheit suchen, sind beim Tiberius InterBond OP richtig. Fondsmanager Bernd Früh beschränkt sich auf Staatsanleihen mit Bonitätsbestnote.

Preisanstieg ab 2012 schwächer?

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Und das sind derzeit vor allem Deutschland, Niederlande, Österreich, Norwegen, Schweden, Finnland, Kanada und Australien. Die Rendite brachte ein geschicktes Währungs- und Laufzeitenmanagement. Der Bestand an US-, Kanada- und Austral-Dollar wurde in Schwächephasen erhöht. Französische Anleihen hatten Kursverluste, weil der Markt mit einem Verlust der Bonitätsbestnote rechnet. Früh hält die Verluste für übertrieben und bleibt investiert. Bei Österreich und Finnland rechnet er mit Kursgewinnen, weil sich die Renditeaufschläge von 1,1 und 0,5 Prozentpunkten zur Bundesanleihe verringern könnten. Früh räumt ein, dass es bei negativen Realzinsen (Zinsen minus Inflation) eigentlich unsinnig ist, in Staatsanleihen zu investieren. "Ab 2012 wird der Preisanstieg aber schwächer." Ein Grund ist der statistische Basiseffekt: Die Raten werden auf Basis der hohen Vorjahreszahlen berechnet. Zudem wird die Wirtschaft 2012 unterdurchschnittlich wachsen, was die Preise bremst. Er geht zudem davon aus, dass mehr Geld auf der Suche nach Sicherheit bei Staatsanleihen landet.

Die WirtschaftsWoche bewertet Tiberius InterBond OP mit einem Chancen-/Risikoverhältnis von 4/3.

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