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kolumneGbureks Geld-Geklimper: Legen Sie sich auf die Aktien-Lauer!

Kolumne von Manfred Gburek

Die Börsenstimmung ist gekippt. Doch deshalb Aktien vergessen? Auf keinen Fall, denn der Baisse wird wieder eine Hausse folgen. Wer dann dabei sein will, sollte sich schon jetzt auf die Lauer legen.

Die Angst vor einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone und die Probleme rund um Griechenland haben bei den deutschen Sparern ihre Spuren hinterlassen. Bei der Geldanlage sind die Deutschen heute deutlich vorsichtiger gestimmt, als zu Beginn der Finanzkrise.

Das ist das Ergebnis des fünften Schroders Investmentbarometers. Auf den folgenden Seiten zeigen wir, wo die Deutschen ihr Geld heute investieren - und wovor sie sich fürchten.

Quelle: Schroders Investment Management GmbH

Bild: REUTERS

Wenn die Aktienkurse fallen, sind Börsianer zum Teil mit plausiblen, zum Teil mit fadenscheinigen Begründungen schnell zur Stelle. Hier ein paar aktuelle Kostproben: Eurokrise noch nicht zu Ende, Korruptionsvorwürfe gegen Spaniens Ministerpräsidenten Mariano Rajoy, möglicher Wahlsieg von Silvio Berlusconi in Italien, Vorschläge zu massiven Steuererhöhungen von Seiten Rot-Grün, zu viel Algo-Trading durch Computerprogramme und – in solchen Fällen ein Dauerbrenner – die Charttechnik. Das Ganze ergänzt um Leerformeln wie die folgende von der ARD-Internetseite: „Fundamentale Gründe für die Kurstalfahrt gab es nicht.“

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  • Eurex-Panne: Wenn der Computer Millionen verzockt
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Wirklich nicht? Bleiben wir zunächst bei Rot-Grün und ergänzen dieses nach der kommenden Bundestagswahl mögliche Regierungsbündnis um die anderen ebenfalls denkbaren: Schwarz-Rot, Schwarz-Gelb, Schwarz-Grün, Rot-Schwarz und Rot-Rot-Grün. Ich gehe jede Wette ein, dass in all diesen Fällen massive Steuererhöhungen zu erwarten sind. Wenn das nicht fundamental ist. Dass sich dazu bisher in erster Linie das rot-grüne Lager geäußert hat, ist wahltaktisch zu begründen und kann nicht über die Steuerpläne von CDU und CSU hinwegtäuschen.

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Börsenoptimisten dürften sich täuschen

Aktienkurse nehmen recht zuverlässig die fundamentale Entwicklung, sprich Konjunktur und Krise, ein halbes bis Dreivierteljahr vorweg. Das lässt sich historisch nachweisen. Was könnte in diesem Fall der Anlass sein, dass es im Herbst zu einer Wirtschaftskrise oder – als deren mildere Form – zur Rezession kommt? Da ist zunächst die Eurokrise. Sie wird zwar immer wieder gern von angelsächsischen Scharfmachern herbeigeredet, ist aber in Wahrheit auf zwei von den Euroländern selbst verursachte Fehlentscheidungen zurückzuführen: die Aufnahme ganz unterschiedlicher Volkswirtschaften in die Gemeinschaftswährung und das Festhalten am Euro um nahezu jeden Preis. Daraus ergeben sich ständig Ungleichgewichte zwischen reichen und armen Euroländern, unter deren Folgen Deutschland leiden muss, etwa weil deutsche Exporte nach Frankreich, Italien oder Spanien zusammenschrumpfen.

5 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 07.02.2013, 12:53 Uhrraentnaer

    Wer sich schon jetzt auf die Lauer legt, sollte dabei erstmal an Planspielchen denken. Hat man Liquidität geparkt, Festgeld wird von Gburek empfohlen, wirdman es sehr schnell verbrannt haben und später erkennen, dass die Kursverluste komischerweise "wasserfallartig" verliefen: Immer dann, wenn man glaubte einen Boden zu sehen, wurde er gebrochen und der Einsatz dezimiert. Die Probleme, die zu bewältigen sind, hat man in den letzten 70 Jahren nicht mehr bekämpfen müssen. Die, die dafür "in Charge" sind, sie zu bekämpfen haben aber keine neuen Rezepte.
    Notenbanken drucken und Politiker sind zu koordiniertem Vorgehen nicht in der Lage. Das kann nur ganz am Boden enden. Bis dahin vergehen noch ein paar Jahr(zehnt?)e. Bis dahin sollte man seine Liquidität nicht verbrannt haben. Edelmetalle schützen und sind bei Bedarf doch auch verflüssigbar. Wenn dann endlich Ruhe an den Aktienmärkten eingekehrt ist, hat man noch Zeit genug, Stocks zu picken. Das sollten nicht die ersten Green Shoots sein, denn der Frost kommt auch im Frühjahr schon mal zurück.

  • 07.02.2013, 11:29 Uhrmathias

    @Siggi40
    DB habe ich schon lange den Rücken gezeigt.

    Aber Banken wollen was verkaufen und daran verdienen- LEGITIM

    VW-BMW-Porsche-DB sind die größten Betrüger was Aktienmanipulation
    angeht.

    Banken können GUT rechnen, vor allem wegrechnen
    Und Blessing erst- lässt nichts aus die Aktie MIES zu machen.

    EINE TATSACHE : es muss DUMME geben damit die anderen verdienen.

    DEUTSCHLAND HÄLT DIE EU MIT DEN ERSPARNISSEN DER BÜRGER AUFRECHT
    DAS DANZE GELD VON DEN BANKEN ABHEBEN.

  • 07.02.2013, 11:00 UhrSiggi40

    Teil III
    Ob der Dollar, der Euro, oder die chinesischen Immobilienblasen platzen ist unerheblich. Der darauf folgende Dominoeffekt sorgt für den Rest des Finanzbetrugssystems!!
    Der ganz große Crash – davon sind wir nicht mehr allzu weit entfernt. Jetzt seine Ersparnisse und sein Vermögen sicher und günstig in Rohstoffe und Edelmetalle umschichten und erst nach dem großen Crash wieder Aktien kaufen von Firmen, die den Crash überlebt, bzw. umfirmiert haben, zu einem Bruchteil der derzeitigen Kosten.
    Am 04.02.2013 im Handelsblatt: „Milliardäre beschwören Gold-Rally“
    Oder: Die Spekulationsblase an den Aktienmärkten http://www.wsws.org/de/articles/2013/feb2013/spek-f02.shtml

    So wird da ein Schuh daraus.
    http://siggi40.de/geld-iii/

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