Kommentare zu: Legen Sie sich auf die Aktien-Lauer!

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5 Kommentare
  • 07.02.2013, 10:59 UhrSiggi40

    Aktien kaufen sollte man nur, wenn man über einen längeren Zeitraum, mindestens aber 10 Jahre, sie nicht wieder verkaufen muss.
    Aktien haben heute nichts mehr mit der wirtschaftlichen Entwicklung, bzw. Zukunftsaussichten einer Firma zu tun. Das war einmal. Das ist schon lange her. Ein guter Gedanke, um die Realwirtschaft anzukurbeln.

    Doch zwischenzeitlich ist die Börse zum Zockerparadies mit einem Hochfrequenzhandel verkommen, die dem Normalanleger jegliche Perspektive nimmt und ihn zum Lottospieler degradiert. Vor allem dann, wenn man auf seine Bank hört!! Also – Finger weg von Aktien! Jeden Tag werden wieder ein paar Dumme gesucht, die sich mit Aktien noch nicht die Finger verbrannt haben.

    Im Sommer 2000 wollte ich meine gesamten Fondsanteile verkaufen, die ich vom DWS verwalten lies. Da wurde ich so lange mit „Professionalität, Management, Fachkompetenz“ u.a. scheinheiligen Argumenten belabert und dazu überredet, den Verkaufsauftrag wieder zurückzuziehen. In dieser Zeit hatte ich eine neue Firma aufgebaut, eine Internet-Erotik-Firma, eine virtuelle Peep-show und hatte keine Zeit mehr, mich um meine Finanzen zu kümmern.

    Meine Dusseligkeit, mein Vertrauen in die Profis von der DWS wurde dahingehend belohnt, dass sich innerhalb von knapp 2 Jahren der Wert meiner Fondsanteile von ca. 180.000.- € auf 15.000.- € reduzierte. Ohne die Spezialisten der Deutschen Bank hätte ich das nicht geschafft, ehrlich.

    Doch anno 2013 kann sogar jeder Hilfsarbeiter, jeder Schüler, jeder Rentner die Lage einschätzen: Jetzt Aktien kaufen, noch schneller werden sie ihr Geld nicht los. Und zwar alles!!

  • 07.02.2013, 11:00 UhrSiggi40

    Teil II
    Nach dem Zusammenbruch des Finanzbetrugssystems anno 2008 haben die westl. Ind.staaten ca.32,5 Bio.$ aufgewendet, natürlich alles auf Pump, um die Bankster zu retten und um einen selbsttragenden Aufschwung auszulösen. Doch beides ist gründlich in die Hosen gegangen. Die Bankster sind immer noch so pleite wie anno 2208 und sämtliche Konjunkturstrohfeuerpakete sind wirkungslos verpufft, ohne den gewünschten Erfolg. Da stehen wir jetzt!!

    Wir sind in der größten Finanzblase aller Zeiten
    Steve Keen: Rund 80 Prozent der Tarp-Gelder, die dazu gedacht waren, die Wirtschaft zu beleben, gingen direkt in Spekulationen an den Aktienmärkten. Alleine deswegen sind die Aktienkurse so stark gestiegen. Wenn wir künftig zurückblicken, werden wir sehen, dass wir uns in der größten Finanzblase aller Zeiten befinden. Ein Grund dafür ist der Bankensektor, der völlig außer Kontrolle geraten ist.

    Die Wert-Zerstörer
    Banker, die in der Londoner City arbeiten und jährlich zwischen 500.000 und zehn Millionen Pfund einstreichen, zerstören für jedes Pfund Sterling, das sie an Wert schaffen, sieben Pfund Gemeinschaftsvermögen, heißt es in einer Studie des britischen Thinktanks nef.

    Im Quartalsbericht der BIZ vom Juni 2008 geht hervor, dass die Bankster weltweit auf über 600 Billionen $ absolut wertloser Papierschnipsel sitzen, aus den Bilanzen in Schattenbanken ausgelagert, um sie vor dem sofortigem Kollaps zu bewahren. Was sagt uns das?

  • 07.02.2013, 11:00 UhrSiggi40

    Teil III
    Ob der Dollar, der Euro, oder die chinesischen Immobilienblasen platzen ist unerheblich. Der darauf folgende Dominoeffekt sorgt für den Rest des Finanzbetrugssystems!!
    Der ganz große Crash – davon sind wir nicht mehr allzu weit entfernt. Jetzt seine Ersparnisse und sein Vermögen sicher und günstig in Rohstoffe und Edelmetalle umschichten und erst nach dem großen Crash wieder Aktien kaufen von Firmen, die den Crash überlebt, bzw. umfirmiert haben, zu einem Bruchteil der derzeitigen Kosten.
    Am 04.02.2013 im Handelsblatt: „Milliardäre beschwören Gold-Rally“
    Oder: Die Spekulationsblase an den Aktienmärkten http://www.wsws.org/de/articles/2013/feb2013/spek-f02.shtml

    So wird da ein Schuh daraus.
    http://siggi40.de/geld-iii/

  • 07.02.2013, 11:29 Uhrmathias

    @Siggi40
    DB habe ich schon lange den Rücken gezeigt.

    Aber Banken wollen was verkaufen und daran verdienen- LEGITIM

    VW-BMW-Porsche-DB sind die größten Betrüger was Aktienmanipulation
    angeht.

    Banken können GUT rechnen, vor allem wegrechnen
    Und Blessing erst- lässt nichts aus die Aktie MIES zu machen.

    EINE TATSACHE : es muss DUMME geben damit die anderen verdienen.

    DEUTSCHLAND HÄLT DIE EU MIT DEN ERSPARNISSEN DER BÜRGER AUFRECHT
    DAS DANZE GELD VON DEN BANKEN ABHEBEN.

  • 07.02.2013, 12:53 Uhrraentnaer

    Wer sich schon jetzt auf die Lauer legt, sollte dabei erstmal an Planspielchen denken. Hat man Liquidität geparkt, Festgeld wird von Gburek empfohlen, wirdman es sehr schnell verbrannt haben und später erkennen, dass die Kursverluste komischerweise "wasserfallartig" verliefen: Immer dann, wenn man glaubte einen Boden zu sehen, wurde er gebrochen und der Einsatz dezimiert. Die Probleme, die zu bewältigen sind, hat man in den letzten 70 Jahren nicht mehr bekämpfen müssen. Die, die dafür "in Charge" sind, sie zu bekämpfen haben aber keine neuen Rezepte.
    Notenbanken drucken und Politiker sind zu koordiniertem Vorgehen nicht in der Lage. Das kann nur ganz am Boden enden. Bis dahin vergehen noch ein paar Jahr(zehnt?)e. Bis dahin sollte man seine Liquidität nicht verbrannt haben. Edelmetalle schützen und sind bei Bedarf doch auch verflüssigbar. Wenn dann endlich Ruhe an den Aktienmärkten eingekehrt ist, hat man noch Zeit genug, Stocks zu picken. Das sollten nicht die ersten Green Shoots sein, denn der Frost kommt auch im Frühjahr schon mal zurück.

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